Keine höheren Infektionsraten: Mutierte H1N1-Viren in Norwegen
zuletzt aktualisiert: 20.11.2009 - 20:08Genf (RPO). Nach den ersten Todesfällen in Norwegen im Zusammenhang mit der Schweinegrippe haben die norwegischen Behörden eine Veränderung des Virus H1N1 festgestellt. Bei zwei verstorbenen und einem schwer erkrankten Patienten sei ein mutiertes Virus nachgewiesen worden, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Freitag in Genf mit.
Sie sei von den norwegischen Gesundheitsbehörden informiert worden. Allerdings seien bereits im April in Brasilien, China, Japan, Mexiko, der Ukraine und den USA ähnliche Mutationen des Schweinegrippe-Virus nachgewiesen worden, teilte die WHO weiter mit. Höhere Infektionsraten oder Todeszahlen hätten dabei aber nicht nachgewiesen werden können.
In Norwegen wurden bislang 680.000 Fälle von Schweinegrippe registriert, von denen 23 tödlich verliefen. Weltweit sind nach Angaben der WHO mehr als 6.750 Menschen an der H1N1-Infektion gestorben.
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