Enthauptung: Mutmaßlicher Täter in Psychiatrie
zuletzt aktualisiert: 21.03.2006 - 19:59Hamburg (rpo). Der 40-jährige Hamburger, der gestanden hat, seine Ehefrau enthauptet zu haben, ist in eine psychiatrische Einrichtung eingeliefert worden. Eine Gerichtssprecherin sagte, der Ermittlungsrichter habe am Dienstag einen Unterbringungsbefehl erlassen. Zuvor hatte der Mann zugegeben, seine 39-jährige Frau mit einem Küchenmesser erstochen und sein Opfer anschließend enthauptet zu haben.
Der offenbar psychisch kranke Mann habe während der Vernehmung von versteckten Botschaften in den Medien gesprochen, sagte eine Polizeisprecherin. Diese hätten ihm befohlen, seine Frau zu töten.
Der 40-Jährige war am frühen Montagmorgen an einer Tankstelle mit dem Kopf seiner Frau unter dem Arm erschienen. Der Mann legte den Kopf auf einer Rasenfläche ab und forderte den Pächter auf, die Polizei zu rufen. Wenig später nahmen Beamte den Mann noch auf dem Tankstellengelände fest. Bei einer Durchsuchung entdeckten die Ermittler den Torso des Opfers wenig später in der Wohnung der Familie. Die beiden minderjährigen Kinder des Paares wurden in die Obhut eines Polizeiseelsorgers gegeben.
Der Mann ließ sich am Montag zwar zunächst widerstandslos festnehmen, griff später auf der Wache jedoch mehrere Beamte an und musste mit Pfefferspray gestoppt werden. Medienbereichten zufolge soll der Mann seit Jahren in psychiatrischer Behandlung sein.
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