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Makabrer Fehler
Bestattungsinstitut äschert falsche Oma ein

Hintergrund: Das kosten verschiedene Bestattungsarten
Hintergrund: Das kosten verschiedene Bestattungsarten FOTO: Michael Reuter
New York. Einem New Yorker Bestattungsinstitut soll vor dem letzten Geleit für eine 81-jährige Frau eine schlimme Panne unterlaufen sein: Demnach wurde die Falsche Leiche in den Sarg gelegt. Und das vor der Einäscherung.

Dies teilten Behördenvertreter laut "New York Times" mit. Gegen das Institut seien Ermittlungen eingeleitet worden.

Der Familie von Val-Jean McDonald war bei der Trauerfeier im Dezember aufgefallen, dass sich ihr Erscheinungsbild verändert hatte. "Warum haben sie ihr alle Haare abgeschnitten?", dachte sich ihr Sohn Errol McDonald nach eigenen Angaben vor dem offenen Sarg. Doch habe die Familie angenommen, das dies mit dem langen Kampf seiner Mutter gegen den Krebs zu tun haben könnte.

"Wir mussten alle zwei Mal hinsehen", erinnerte sich ein anderer Sohn, Richard McDonald. "Wir dachten, dass irgendwas passiert ist und dies das Beste war, was sie tun konnten."

Doch einige der Enkelkinder schöpften Verdacht. "Mein zehnjähriger Sohn sagte: 'Papi, das ist nicht Oma'", sagte Errol McDonald.

Der Fehler fiel dem Bestattungsinstitut schließlich auf, als es an der Zeit war, die andere tote Frau fürs letzte Geleit vorzubereiten, sagte ein weiterer Sohn, Darryl McDonald laut dem Bericht der "New York Times." Der Eigentümer des Bestattungsinstituts wollte sich nicht zu dem Fall äußern, sondern erklärte nur, die Firma habe in den über 50 Jahren ihres Bestehens stets ausgezeichnete Arbeit geleistet.

(ap)
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