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"Wiesn" in München
Polizei verhindert Vergewaltigung auf Oktoberfest

Oktoberfest 2016 in München: Polizei verhindert Vergewaltigung
Die Polizei zeigt auf dem Oktoberfest in diesem Jahr viel Präsenz. FOTO: dpa, mbk fpt
München. Die Polizei hat gleich nach der Eröffnung des Oktoberfests eine Vergewaltigung verhindert. Ein 32 Jahre alter Mann wurde festgenommen. Auch mehrere Taschendiebe gingen den Beamten ins Netz.

Nur wenige Stunden nach dem Start des Volksfestes am Samstag hatte ein 32-Jähriger hinter den Bierzelten auf einer Wiese versucht, eine schon stark betrunkene Frau zu küssen und zu vergewaltigen. Das berichtet die Polizei. Die 21-Jährige sei aufgrund ihrer Alkoholisierung offensichtlich nicht in der Lage gewesen, die Situation zu begreifen. Der Mann wurde festgenommen.

Später am Abend legten Taschendiebfahnder aus Zürich und Frankfurt gemeinsam zwei Taschendieben das Handwerk. Die Polizei vermutet, dass die beiden russischen Staatsangehörigen extra zum Oktoberfest angereist waren.

In diesem Jahr ist es die sicherste Wiesn der Geschichte: Erstmals ist das Gelände vollständig umzäunt. Dutzende Ordner in gelben Warnwesten kontrollieren an sämtlichen Eingängen, schicken Besucher mit Gepäck zurück. Große Taschen und Rucksäcke sind verboten. An den neu eingerichteten Gepäckaufbewahrungen bilden sich am Wochenende gelegentlich Schlangen. Doch auch hier heißt es: "Alles im grünen Bereich. Wir haben noch Platz." Ein Besucher hatte versucht, an der Theresienhöhe unter dem neuen Rollzaun durchzukriechen. Ordner sind sofort zu Stelle: Einlass nur über die kontrollierten Eingänge.

Das neue Sicherheitskonzept hat seine erste Probe zunächst bestanden - allerdings bei wohl vor allem wetterbedingt mäßigem Besucherandrang.

(lsa/dpa)
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