Berliner Klinik: Patient steckt 80 Stunden in Fahrstuhl fest
zuletzt aktualisiert: 13.06.2006 - 19:10Berlin (rpo). Das kann man wohl als eine Erfahrung bezeichnen, auf die man gerne verzichten kann: In Berlin blieb ein Patient in einem Klinikaufzug stecken - und wurde erst über drei Tage später befreit.
Erst nach gut 80 Stunden fanden Krankenhausmitarbeiter den 68-Jährigen in dem steckengebliebenen Fahrstuhl des Benjamin-Franklin-Klinikums, wie die Berliner Tageszeitung "B.Z." berichtete.
Der Rollstuhlfahrer war seit Freitag vermisst worden, erst am Montagabend wurde er entdeckt. Eine Sprecherin der Klinik bestätigte den Vorfall.
Der Notrufknopf des Fahrstuhls sei offenbar nicht defekt gewesen, der Vorfall werde derzeit aber genau überprüft.
Der Patient habe keinen Schaden davongetragen, betonte die Sprecherin. Ihm gehe es den Umständen entsprechend "sehr gut".
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