Die Polizei hat im Fall Mannichl mehrere Phantombilder veröffentlicht später aber wieder zurückgezogen, weil sich die Verdachtsmomente nicht erhärtet hatten. Das wohl berühmteste Bild zeigt einen Mann mit einem auffälligen Tattoo hinter dem linken Ohr. Es zeigt eine grüne Schlange mit ausgestreckter Zunge.
Eine andere Zeichnung zeigte einen Mann mit einer größeren Kreuz-Tätowierung, die mit einem Pfeil versehen ist.
Wenige Tage später veröffentlichte die Polizei weitere Fahndungsbilder. Eine fünfköpfigen Personengruppe sollte in der Nähe des Tatorts gesehen worden sein. Zu zwei der Personen ließen die Ermittler Phantombilder anfertigen. Eines zeigt einen Mann mit einem Hahnenkamm. Männlich, etwa 20 Jahre, mittelgroß, rechtes Ohr viele Ohrringe, hinten Zopf oder Pferdeschwanz, Kopfhaare beidseitig rasiert; bekleidet mit schwarzer Jacke mit Ärmelabzeichen
Auch eine junge Frau wurde gesucht. Die Personenbeschreibung: Weiblich, etwa 20 bis 25 Jahre alt, etwa 160 Zentimeter groß, schlank, schwarze, schulterlange Haare, irgendwie vom Kopf wegstehend, „zerzaust“, vermutlich gegelt, Piercing am rechten Auge in Kegelform, dunkle Lidschatten. Bekleidet war die Frau mit Netzstrumpfhose, hellkariertem Rock, einer schwarzen Jacke mit Reißverschluss, auf der ein rundes Abzeichen auf dem Ärmel zu sehen war. Die Frau trug angeblich Springerstiefel mit verschiedenfarbenen Schnürbändern
Die Personengruppe wurde am Tag des Attentats auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl in der Nähe des Tatorts gesehen.
Die Polizei vermutet, dass die gesuchten Personen dem rechten Spektrum, dem Punker- oder Rockermilieu oder auch der Gothic-Szene angehören.