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Amok-Warnung
Polizei gibt nach Großeinsatz an Nürnberger Uni Entwarnung

Polizei gibt nach Großeinsatz an Universität Nürnberg Entwarnung
Per Kurznachrichtendienst Twitter bat die Universität nach der Räumung durch die Polizei die Studenten darum, Ruhe zu bewahren. FOTO: dpa, jhe
Nürnberg. Die Polizei hat nach einer anonymen Amok-Warnung und einem Großeinsatz an der Uni in Nürnberg Entwarnung gegeben. Einsatzkräfte hätten das Gebäude am Freitagvormittag durchsucht und nichts Verdächtiges gefunden, sagte ein Polizeisprecher.

Vorher war ein Vorlesungsgebäude des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften geräumt worden, teilte eine Polizeisprecherin mit. Taschen und Personen wurden kontrolliert. Davon sind mehr als 1000 Menschen betroffen gewesen.

Am Morgen war ein anonymes Schreiben bei der Polizei eingegangen und auch an dem Gebäude aufgehängt worden. In dem auch im Internet veröffentlichten Brief befürchtet der Verfasser, dass ein Bekannter am Freitag einen Amoklauf an der Universität plante.

Er wolle sich "an Personen rächen, die ihm seiner Meinung nach sein Leben zerstört haben", heißt es darin. Er habe an der Uni ein Studium begonnen und gebe Dozenten und Studenten eine Mitschuld an dessen Scheitern. Er habe daher geplant, mehrere Menschen und sich selbst zu erschießen. Dafür habe er sich eine Waffe besorgt.

Wie eine Sprecherin der Hochschule sagte, fallen der Lehrbetrieb und geplante Prüfungen am Freitag aus. Per Kurznachrichtendienst Twitter bat die Universität die Studenten darum, Ruhe zu bewahren. Hinweise auf eine konkrete Gefahr gab es nicht.

(das/hebu/dpa)
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