| 17.45 Uhr

Vorfall nahe Fulda
Polizei glaubt nicht an Schuss auf A66

Neuhof. Experten haben den vermeintlichen Beschuss eines Autos auf der Autobahn 66 in Hessen am Dienstag ausgeschlossen. Die Polizei hatte zunächst - wie die Familie in dem Wagen - einen kriminellen Hintergrund angenommen.

Möglicherweise habe ein aufgewirbeltes Metallteil das Loch in der Karosserie geschlagen - "beispielsweise eine Schraube", teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Beschädigung sei nicht von einem Beschuss verursacht worden, lautete die neue Erkenntnis von Gutachtern des Landeskriminalamts.

Das Auto der hessischen Familie war am Samstag auf der A66 (Fulda-Frankfurt) nahe dem Autobahntunnel bei Neuhof unterwegs gewesen, als es passierte: Die Fahrerin (44), die mit ihrem Mann und zwei Kindern in dem Wagen saß, vernahm plötzlich ein Zischen und kurz darauf einen lauten Knall. Da sie keine Beeinträchtigungen beim Fahren bemerkte, ging es weiter. Später stellte sie an der Fahrerseite ein Loch im Blech der sogenannten C-Säule fest.

(felt/dpa)
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