Messerattacke: Polizisten erschießen Mann in Frankfurt
zuletzt aktualisiert: 26.01.2010 - 17:45Frankfurt/Main (RPO). Wegen einer Messerattacke haben Polizisten am Dienstagmorgen einen Mann in Frankfurt am Main erschossen. Der 28-Jährige wollte die Beamten attackieren, wie ein Sprecher des Landeskriminalamts sagte.
Die zwei Streifenpolizisten waren zu einem Krankenhaus geeilt, nachdem ein Anrufer über heftige Streitigkeiten auf dem Hof des Bürgerhospitals informiert hatte. Dort befanden sich der bewaffnete 28-Jährige und eine 35-jährige Frau. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft berichteten Zeugen, es sei die Freundin des Mannes gewesen.
Der Mann sei möglicherweise psychisch auffällig gewesen und habe seiner Freundin das Messer an den Hals gesetzt, so die Staatsanwaltschaft. Es soll sich um ein kleines Küchenmesser gehandelt haben. Wie viele Schüsse fielen, war noch unklar. Ebenso, ob einer oder beide Polizisten diese abgaben.
Der Mann kam in die Notaufnahme und wurde reanimiert. Eine Stunde später starb er. Die Frau erlitt einen Schock und konnte zunächst nicht vernommen werden.
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