Karneval: Promillefahrten können teuer werden
zuletzt aktualisiert: 23.02.2006 - 08:31München (rpo). Karneval feiern ist meist verknüpft mit ordentlich Alkoholgenuss. Jedes Jahr kommt es dabei wieder vor, dass sich die Jecken dennoch hinters Steuer setzen. Die Polizei hat daher an den tollen Tagen Hochkonjunktur.
Das heißt nach Ansicht des Automobilclubs Kraftfahrer-Schutz (KS) in München, dass wieder zahlreiche Promille-Fahrer bei Alkoholkontrollen ihren Führerschein verlieren. Daher rät der KS, das Auto zu Hause zu lassen, wenn es zum Feiern geht.
Doch wichtiger als der Führerschein ist die Tatsache, dass bei jedem vierten Unfall mit Todesfolge Alkohol im Spiel war. Und - oftmals vergessen - Alkohol-Unfälle können teuer werden, auch jenseits von Bußgeld oder Geldstrafe.
Die Versicherungen entschädigen zwar die Opfer, können aber beim betrunkenen Sünder Regressansprüche geltend machen, warnt der KS. Auch der Beifahrer bekomme nur einen Teil seines Schadens ersetzt, wenn er von der Fahruntüchtigkeit des Fahrers wusste.
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