Gute Vorsätze für 2005: Promis verraten Neujahrsgeheimnisse
zuletzt aktualisiert: 29.12.2004 - 13:01München (rpo). Welcher Prominente 2005 endlich vom Glimmstengel lassen will, und wer Heiratspläne schmiedet, verrieten Schauspieler und Moderatoren. Sportler packt der berufliche Ehrgeiz: Sie wollen sich endlich ihren Lebenstraum erfüllen.
Schauspielerin Michaela May hat sich fest vorgenommen, den Glimmstängel 2005 endgültig auszudrücken. "Ich habe schon mal aufgehört, aber seit einem Jahr rauche ich wieder und das ärgert mich schrecklich", klagt sie. Kollegin Felicitas Woll ("Berlin Berlin") kann ein Lied davon singen: "Ich rauche schon sehr lange", sagt die 25-Jährige. Nach mehreren missglückten Anläufen wolle sie es "diesmal wirklich schaffen" mit dem Aufhören.
Der gute Vorsatz von Moderator Jörg Wontorra ist vor allem ein romantischer: "Ich möchte meine langjährige Lebensgefährtin heiraten. Zuerst muss ich sie zwar noch fragen, aber sie wird schon ja sagen", gibt er sich hoffnungsfroh. Und der Termin werde mit Sicherheit "zwischen zwei Fußballspielen liegen". Auch Schauspieler Herbert Knaup hat sich "Liebe, Liebe, Liebe" für das Neue Jahr auf die Fahnen geschrieben.
Sportlich auch der Vorsatz von Schauspielerin Ulrike Kriener: Sie will 2005 "etwas mehr Sport machen, nicht mehr so faul nur das Nötigste tun". Michael Mendl dagegen will sich künftig "mehr als bisher in die Belange der Gesellschaft einflechten. Öfter die öffentlich die Meinung sagen, "einfach nicht mehr so ohnmächtig zuschauen, vielleicht kann ich damit auch was erreichen."
Nein sagen können
Marathon-Moderator Johannes B. Kerner will 2005 tatsächlich "einen Tick weniger arbeiten" - ebenso wie Kabarettist Bruno Jonas, der "häufiger nein sagen" möchte. Man müsse aber immer, unabhängig vom Jahr, an sich arbeiten, betont Jonas.
Überhaupt gibt es da ja auch noch die Fraktion der Prominenten, die gar nichts von Vorsätzen zum Neuen Jahr halten. Schauspielerin Anja Kruse etwa betont: "Ich bin nicht so ein Silvester-sich-was-Vornehmer und ab 1. Januar wird alles anders." Auch Moderatorin Nina Ruge hat nach eigenen Worten nie Vorsätze. "Dann habe ich auch nicht den Stress, dass ich sie breche." Sie habe eher Wünsche an ihr Leben, unabhängig vom Jahreswechsel. Ganz wichtig sei, "mir immer wieder genug Zeit zu nehmen, um meinen Akku wieder aufzuladen".
Ganz ähnlich sieht das Fußball-"Kaiser" Franz Beckenbauer: "Es nutzt ja nichts, wenn man Vorsätze hat und sie dann nicht halten kann. Also lieber keine Vorsätze und versuchen, so normal wie möglich zu leben." Moderatorin Arabella Kiesbauer sucht sich viel lieber immer "ein Motto" für das Neue Jahr. "In diesem Jahr hieß es Transformation, also Veränderung." Für 2005 habe sie es noch nicht gefunden, "es muss mir zufliegen", erklärt sie.
Und Entertainer Udo Jürgens ist sich sicher, der 1. Januar sei genau so ein Tag wie der 1. September oder der 29. Dezember. "Es ist einfach ein normaler Tag. Der einzige Unterschied ist, dass alle Leute feiern oder einen Kater vom Feiern haben. Also feiere ich auch."
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