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Radebeul
Drei Verletzte bei Brand in Asylheim

Chronik: Gewalt und Fremdenfeindlichkeit in Sachsen
Chronik: Gewalt und Fremdenfeindlichkeit in Sachsen
Radebeul. Wieder brennt ein Asylheim in Deutschland: Bei einem Feuer in einer Asylunterkunft im sächsischen Radebeul sind drei Menschen verletzt worden.

Der Brand war in der Nacht in einem Zimmer in der zweiten Etage des Hauses ausgebrochen, wie die Polizei in Dresden am Donnerstag mitteilte. Im Raum habe sich zu dem Zeitpunkt niemand befunden. Die Flammen griffen auch auf andere Zimmer über. Ein Wachmann und ein Asylbewerber wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftungen behandelt. Eine weitere Person erlitt Schnittverletzungen.

Die rund 120 Bewohner wurden in Sicherheit gebracht. Sie kamen unter anderem in anderen Einrichtungen unter. Die Brandursache war zunächst unklar. Auf einen Angriff von außen deute bisher nichts hin, hieß es von der Polizei am Morgen.

Tags darauf stellte sich heraus, dass das Feuer ausgebrochen war, weil zu viele Geräte an eine Steckdose angeschlossen wurden. "Ob es an der Überlastung lag oder die Steckdose einen Defekt hatte, ist allerdings unklar", sagte ein Sprecher. 

(felt/dpa)
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