Zu mehreren gewaltasmen Ausschreitungen ist es am Donnerstag in Hamburg gekommen. Auslöser war eine Demo der rechtsgerichteten NPD. Mehrere Gegendemonstranten machten ihrem Ärger über den NPD-Aufmarsch Luft, indem sie mit Pflastersteinen warfen sowie Autos und Müllcontainer anzündeten. Die Polizei ging mit Schlagstöcken und Wasserwerfern gegen die Randalierer vor.
Rund 500 Symphatisanten der NPD marschierten am Vormittag in Hamburg-Barmbek auf. Im Laufe des Tages stieg diese Zahl auf rund 1100 NPD-Leute.
Ihnen standen laut Polizei-Angaben mehr als 7000 Gegendemonstranten gegenüber. Den Organisatoren zufolge sollen sogar mehr als 10.000 Menschen an der Gegen-Demo teilgenommen haben.
Viele Leute marschierten durch die Straßen - friedlich.
Dennoch überwachte die Polizei die Demonstranten die ganze Zeit über.
Und viele Leute demonstrierten tatsächlich in ruhiger Weise gegen die NPD.
Die Deeskalationsmaßnahmen der Polizei fruchteten aber längst nicht überall.
Denn am Rande der Gegendemo kam es mehrfach zu Ausschreitungen.
Die Randalierer stürzten Dixi-Klos um...
... oder zündeten Autos an.
Ganze Pflastersteine und Gehwegplatten sollen von den linksradikalen Demonstranten aus den Straßen gerissen worden sein, berichtet die Polizei.
Die Polizei ging mit Wasserwerfern gegen die Täter vor.
Bereits im Vorfeld hatten einige Autonome angekündet, in diesem Jahr die Hamburger statt die Berliner Straßen unsicher zu machen.
Einige Male musste die Feuerwehr ausrücken, löschte die gelegten Brände aber in jedem Fall rasch wieder - wie hier, wo die Linksautonomen ein Reifenlager ansteckten