Grausiger Fund: Säugling mit Messer getötet und in Plastiktüte deponiert
zuletzt aktualisiert: 27.06.2005 - 14:20Gifhorn (rpo). Einen Tag nach dem Fund eines toten Babys nahe Gifhorn bei Wolfsburg ist die Todesursache geklärt. Wie die Polizei am Montag bekannt gab, wurde dem Säugling die Kehle durchgeschnitten. Die Beamten suchen nun nach Spuren, die Aufschluss darüber geben könnten, wer das Kind getötet und in eine Plastiktüte verpackt zurückgelassen hat.
Bereits am Sonntag stand fest, dass das Baby lebensfähig war und wenige Tage nach der Geburt getötet wurde. Es habe wahrscheinlich mehrere Tage am Fundort gelegen. Hinweise auf die Täterin oder den Täter gab es zunächst nicht.
Am Ufer des Waller Sees im Landkreis Gifhorn hatten zwei Familien, die mit Kindern und Hunden beim Sonntagsspaziergang unterwegs waren, die Leiche gefunden.
Zwei andere Frauen waren schon am Samstag gegen 18.15 Uhr auf die rote Tüte der Supermarktkette Real aufmerksam geworden, weil ihre Hunde daran zerrten. Sie hätten den grausigen Inhalt nicht sehen können, weil die Leiche doppelt verpackt war, wie die Polizei erklärte. Am Montag suchte die Polizei den See mit Tauchern und Hunden nach Hinweisen ab. "Dies könnten zum Beispiel Blutspuren sein", sagte der Sprecher.
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