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Vorfall an Silvester
Haftbefehl nach Schüssen auf Zwölfjährige in Salzgitter

Salzgitter: Haftbefehl nach Schüssen auf Zwölfjährige
Staatsanwalt Sascha Rüegg spricht am 02.01.2018 in Braunschweig vor der Presse. FOTO: dpa, jst jai
Salzgitter. Wegen der Schüsse auf ein zwölfjähriges Mädchen im niedersächsischen Salzgitter sitzt der Tatverdächtige jetzt in Untersuchungshaft. Der 68-Jährige hatte gestanden, in der Silvesternacht die Waffe abgefeuert zu haben. 

Das Amtsgericht Salzgitter habe auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig Haftbefehl gegen den Mann erlassen, sagte am Mittwoch der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Sascha Rüegg. "Der Tatvorwurf lautet auf versuchten Totschlag." Das Mädchen war um Mitternacht auf dem Gehweg vor dem Haus ihrer Eltern unterhalb der Schulter von einem Schuss getroffen worden. Nach einer Notoperation war das Kind außer Lebensgefahr.

Am Dienstag hatte die Staatsanwaltschaft mitgeteilt, der Mann aus der Türkei habe die Waffe ohne Erlaubnis besessen. In einer Mitteilung der Behörde hatte es geheißen: "Es gibt gegenwärtig keine Hinweise auf Streitigkeiten oder Auseinandersetzungen zwischen den Beteiligten." Waffe und am Tatort aufgefundene Patronenhülsen wurden sichergestellt. Auch in einer Hauswand befanden sich Einschusslöcher.

(oko/dpa)
 
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