Meteorologen warnen vor Glätte: Schnee sorgt für zahlreiche Unfälle
zuletzt aktualisiert: 30.12.2009 - 12:02Berlin (RPO). Der Verkehr in Teilen Nord- und Ostdeutschlands ist am Mittwoch durch Schneefälle massiv behindert worden. Nach Angaben mehrerer Polizeidirektionen gab es mehrere Unfälle.
Auf den Autobahnen in Niedersachsen blieb die Verkehrslage trotz glatter Fahrbahnen weitgehend ruhig. Bei zwei Unfällen auf der A 7 und A 37 wurden zwei Menschen leicht verletzt. Auf der A 2 bei Lehrte stellte sich in den Morgenstunden ein Lkw quer zur Fahrbahn. Meteorologen warnen für Teile des Bundeslandes vor streckenweiser Glätte durch gefrierenden Regen.
In Gronau (Kreis Hildesheim) gab es in der Nacht zu Mittwoch einen Unfall mit drei Verletzten. Ein 26-jähriger Autofahrer war auf schneeglatter Straße ins Rutschen gekommen und mit seinem Wagen gegen einen Baum am Straßenrand geprallt.
Die 19-jährige Beifahrerin konnte sich selbst aus dem Auto befreien, der Fahrer und ein weiterer Mitfahrer im Fond wurden jedoch eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr herausgeholt werden. Alle drei kamen mit Verletzungen in Krankenhäuser. Weil er Alkohol getrunken hatte, muss der Fahrer des Wagens mit Anzeigen wegen fahrlässiger Körperverletzung und Straßenverkehrsgefährdung rechnen.
Auch die Autofahrer in Sachsen-Anhalt haben sich offenbar auf die winterlichen Bedingungen gut eingestellt. Landesweit kam es auf schneebedeckten Straßen zwar zu mehreren Unfällen, bei den meisten Crashs blieb es jedoch bei Blechschäden, wie die Polizei mitteilte.
Im Süden des Landes hielt sich laut Polizei trotz des Schnees die Zahl der Unfälle in Grenzen. Bei sieben Zusammenstößen habe es zwei Leichtverletzte gegeben. Im Norden hatte sich am frühen Morgen auf der Autobahn 14 in der Nähe der Anschlussstelle zur A 2 ein Lkw gedreht und blieb im Straßengraben liegen.
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