24 Verletzte: Schüler zündet Rauchbombe
zuletzt aktualisiert: 01.12.2006 - 15:41Gifhorn (RPO). Ein missglückter Schülerstreich hat an einer Hauptschule im niedersächsischen Meine dafür gesorgt, dass 21 Schüler, zwei Lehrer sowie der Hausmeister ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Ein 13 Jahre alter Schüler hatte eine Rauchbombe gezündet.
Der Siebtklässler hatte die Rauchkugel von drei Zentimeter Durchmesser im Beisein anderer Schüler auf einer Toilette gezündet. Er selbst blieb unverletzt.
Nach Polizeiangaben handelte es sich vermutlich um einen Schulstreich. Über die Folgen der Tat sei sich der 13-Jährige offenbar nicht im Klaren gewesen.
Schulbetrieb eingestellt
Die von der Schulleitung per Notruf alarmierte Feuerwehr räumte die Schule umgehend. Die verletzten Schüler klagten über Übelkeit und Erbrechen. Der Schulbetrieb wurde für den Rest des Tages eingestellt.
Polizisten fanden bei dem 13-Jährigen 35 weitere Rauchbomben. Der Schüler hatte sie offenbar über das Internet erworben. Der Verkauf derartiger Rauchbomben an Personen unter 18 Jahren ist verboten.
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