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Königspinguine aus Berlin
Schwule Pinguine Stan und Olli nach Hamburg umgezogen

Schwule Pinguine Stan und Olli von Berlin nach Hamburg umgezogen
Stan - hier auf dem Bild zu sehen - und Olli leben jetzt gemeinsam im Hamburger Tierpark Hagenbeck. FOTO: dpa, lus wst
Hamburg. Die zwei schwulen Königspinguine Stan und Olli sind aus dem Berliner Zoo in den Hamburger Tierpark Hagenbeck umgezogen. Jetzt müssen sie sich aber erstmal in der neuen Umgebung zurechtfinden - und sie bekommen wohl auch neue Namen.

Stan und Olli haben sich bislang konsequent ihrer Aufgabe als Mitglieder des Europäischen Erhaltungsprogramms (EEP) entzogen. Die Weibchen in der Berliner Kolonie der zweitgrößten Pinguin-Art haben sie nicht interessiert.

Stan und Olli heißen jetzt Kalle und Grobi

"Die sind schwul, soweit wir wissen", sagt die Berliner Zoo-Sprecherin Christiane Reiss. "Die haben nie gebrütet. Und wenn es an die Balz ging, haben die beiden nur miteinander gebalzt."

In Hamburg ist man sich noch nicht so sicher, ob man bei den Namen Stan und Olli bleibt. "Wir nennen sie jetzt erstmal Kalle und Grobi", sagt Pinguin-Pfleger Dave Nelde. Die beiden Königspinguine versuchen nun, sich in der Eismeerwelt des Tierparks Hagenbeck zurechtzufinden.

Die schwulen Humboldtpinguine Juan und Carlos im Tierpark Hagenbeck. FOTO: dpa, lus

Juan und Carlos bebrüteten schon ein Gips-Ei

Heterosexuell können sie bei Hagenbeck nicht werden. Dort gibt es ausschließlich Pinguin-Männchen. Wenige Meter neben dem neuen Männerpärchen leben übrigens die Humboldt-Pinguine Juan und Carlos in Höhle 15 als Paar. Sie haben auch schon mal ein Gips-Ei bebrütet.

(hebu/dpa)
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