Weniger Schaden in Deutschland: So viel Falschgeld wie noch nie in Euro-Ländern
zuletzt aktualisiert: 13.07.2009 - 11:57Frankfurt/Main (RPO). Die Zahl der gefälschten Banknoten im Euro-Raum ist im ersten Halbjahr 2009 auf den höchsten Stand seit Einführung des Euros Anfang 2002 gestiegen. Wie die Europäische Zentralbank am Montag mitteilte, wurden im Euro-Raum 413.000 Blüten aus dem Verkehr gezogen, das entspricht einem Anstieg von rund 17 Prozent gegenüber dem zweiten Halbjahr 2008.
Auch in Deutschland stieg die Zahl der gefälschten Scheine um rund 17 Prozent und zwar auf 24.344. Die Schadenssumme verringerte sich dagegen laut Bundesbank von 1,7 Millionen auf 1,6 Millionen Euro. Grund sei der deutliche Rückgang an gefälschten 100- und 200 Euro-Scheinen. Am häufigsten wurden den Angaben zufolge 50 Euro-Banknoten nachgemacht, gefolgt von 20 Euro-Scheinen.
Bei Fälschungen von Münzen stellte die Bundesbank im ersten Halbjahr einen Rückgang um 15 Prozent auf 32.868 Stück fest. Am beliebtesten waren 2 Euro-Münzen.
Im Euro-Raum wurden im ersten Halbjahr vor allem gefälschte 20 Euro-Scheine aus dem Verkehr gezogen. Mehr als 98 Prozent der sichergestellten Banknoten wurden in Ländern des gemeinsamen Währungsraumes entdeckt. Nur rund 1 Prozent entfielen auf EU-Mitgliedstaaten außerhalb des Euro-Raumes und weniger als 0,5 Prozent auf die übrige Welt.
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