Sommer 2010: Deutschland stöhnt unter tropischer Hitze mit Temperaturen an die 40 Grad Celsius. Ein Streifzug in zehn Kapiteln durch das Land.
Am Strand von Sankt Peter-Ording: In der Abenddämmerung steht ein Junge am Wasser. Erst zu diesen späten Stunden wird die Hitze für viele erträglich.
Essen, Grugabad: Das kühle Blau hat an diesem Wochenende eine schier unwiderstehliche Anziehungskraft. Bäder und Strände sind überfüllt.
Dresden, Hygienemuseum: Eine der wenigen möglichen Alternativen zur Abkühlung ist die Teilnahme am Akt-Workshop im Rahmen der 12. Dresdner Museumssommernacht im Deutschen Hygienemuseum.
Strand von Warnemünde, Ostsee: Tausende sind ans Wasser gepilgert. Das heisse Sommerwetter und der Ferienbeginn in Mecklenburg-Vorpommern ziehen die Menschen in Scharen an die Ostseestrände.
Eisbärengehege, Zoo Hannover: Und wie schlimm mag es erst diesem Zeitgenossen ergehen? Immerhin bekommt Eisbär Arktos in seinem Gehege im Zoo in Hannover eine Eisbombe (Fischgeschmack) serviert.
Hamburg, Binnenalster: Besucher suchen in luftgefüllten Kunststoffbällen, sogenannten Walk Water Balls, den Kontakt mit dem Kühlen Das Museum für Kunst und Gewerbe und die Stiftung Viva con Agua luden im Rahmen der Ausstellung "Klimakapseln" zum Spaziergang auf der Binnenalster ein.
Wasserskianlage Erfurt: Unfall oder Flucht vor der Hitze? Ein Wasserskifahrer stürzt sich am Nordstrand in Erfurt in die Fluten.
Bleibtreusee, Köln: Eine Frau sonnt sich, im Hintergrund springt ein Wakeboarder über eine Schanze. Der Bleibtreusee wird an diesem Wochenende zur Zufluchtsstätte von Tausenden.
Bielefeld, Hauptbahnhof: Rettungskräfte versorgen eine Reisende aus einem ICE von Hannover nach Köln. In dem Zug war die Klimaanlage ausgefallen, in den Wagen herrschten Temperaturen von bis zu 50 Grad.
Berlin, Spielplatz: Zum Teil sind die Menschen noch bekleidet, aber selbst das ist egal. Der Sprüh-Brunnen auf dem Spielplatz in Berlin (37 Grad) verspricht zumindest ein bisschen Abkühlung.