Nicht therapierbare Täter: Star-Anwalt Bossi für Todesstrafe in Deutschland
zuletzt aktualisiert: 17.08.2008 - 11:33München (RPO). Der prominente Strafverteidiger Rolf Bossi hat sich für die Einführung der Todesstrafe in Deutschland ausgesprochen. Täter, die unter einem "sadistisch-perversen Tötungsimpuls" leiden, die also nicht therapierbar seien, sollten nach Bossis Ansicht hingerichtet werden.
Dies sagte Rolf Bossi in dem Nachrichtenmagazin "Focus". Ein bloßes Einsperren bewirke keine Einsichten bei diesen Menschen, die eine Gefahr für die Gesellschaft darstellten.
"Sterben muss jeder. Dann kann man diese Menschen auch gleich erlösen", erklärte Bossi. Zu dieser Einsicht habe ihn sein spät entdeckter christlicher Glaube geführt. Die Schöpfung verpflichte den Menschen, "das Beste aus ihrem Leben zu machen."
Bossi wird am 10. September 85 Jahre alt. Er tritt immer noch vor Gericht auf. Seine Münchner Kanzlei führte viele spektakuläre Strafprozesse in Deutschland. Zu seinen bisherigen Mandanten zählen unter anderem Prominente wie Romy Schneider und Ingrid van Bergen, aber auch der Kindermörder Jürgen Bartsch.
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