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Terrorwarnung in Hannover
Mutmaßliche Bombenattrappe war ein vergessenes Paket

Terror in Hannover: Bombenattrappe im IC war ein vergessenes Paket
Polizisten durchsuchten ein Abteil eines Zuges am Bahnhof Hannover. FOTO: dpa, ahe jhe
Hannover. Bei einer am Dienstagabend in einem Intercity in Hannover gefundenen mutmaßlichen Bombenattrappe hat es sich um ein vergessenes Paket mit Drähten und Elektronikbauteilen gehandelt.

Der Eigentümer sei zwischenzeitlich ermittelt worden und habe "glaubhaft" versichert, dass er das Päckchen versehentlich dort zurückgelassen habe, sagte ein Sprecher der Polizei in Hannover am Freitag. Die Sache sei damit "erledigt". Bei dem Mann handelte es sich demnach um einen Ingenieur, der in Hannover umgestiegen war.

Der Vorfall hatte sich während der hektischen Stunden nach Absage des Fußball-Länderspiels zwischen Deutschland und den Niederlanden aufgrund einer Terrorwarnung ereignet. Ein Mitreisender hatte das Paket bei Ankunft des Zugs am Hauptbahnhof Hannover entdeckt und die Sicherheitskräfte alarmiert.

Mehrere Gleise gesperrt

Sprengstoffexperten der Polizei röntgten das Paket und entdeckten darauf die Elektroteile. "Aufgrund der Gesamtumstände" räumten die Einsatzkräfte den Zug und sperrten mehrere Gleise. Sie stuften den Fund zunächst als eine Bombenattrappe ein.

Das Länderspiels war wegen einer möglichen Terrorgefahr kurzfristig abgesagt worden. Unbestätigten Berichten zufolge lagen den Sicherheitsbehörden Hinweise eines ausländischen Geheimdiensts vor, dass Attentäter mehrere Sprengsätze im Stadion und eine Bombe an einem Bahnhof deponieren wollten. Gefunden wurde aber nichts.

(spol/AFP)
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