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Tief "Andrea" bringt Abkühlung
Zu Pfingsten stürzt der Frühling ab

Tipps: Die schönsten Frühlingsorte in der Region
Tipps: Die schönsten Frühlingsorte in der Region FOTO: Henning Bulka
Offenbach. Noch erfreut Hoch "Peter" Deutschland mit schönstem Sommerwetter und hat den Menschen die bislang wärmsten Temperaturen des Jahres beschert. Doch das ändert sich schon bald wieder.

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, verzeichneten die Experten den bisherigen Jahreshöchstwert am Samstag in Kleve am Niederrhein: 27,4 Grad. "Sogar auf den Inseln hatten wir Sommertage", sagte DWD-Meteorologe Christoph Hartmann. Das sei äußerst ungewöhnlich. "In Sankt Peter-Ording gab es den wärmsten 7. Mai aller Zeiten - 25,7 Grad." Gemessen werde dort aber erst seit den 1950er Jahren.

In Frankfurt am Main verzeichneten die Meteorologen ebenfalls einen Jahresrekord: 27,3 Grad zeigte das Thermometer dort an. So zog es zahlreiche Menschen an die Strände, die Hamburger tummelten sich an Elbe und Alster. Dort kamen rund 1,6 Millionen Menschen zum 827. Hafengeburtstag. Das schöne Wetter ließ sich deutschlandweit genießen: Einige gingen schon ins Freibad, erfrischten sich in Seen, Flüssen oder sogar im Meer. Andere grillten im Park, radelten ins Grüne oder machten es sich ganz einfach auf der Wiese gemütlich.

Am Montag scheint noch überall die Sonne

Auch am Montag soll laut DWD noch in fast allen Regionen kräftig die Sonne scheinen. Nur im Südwesten und am Alpenrand kann es vereinzelt zu Gewitterschauern kommen. Von Südwesten ziehen dann allmählich Wolken auf.

Im Nordosten und im Osten könnten aber bis zur Wochenmitte noch einmal Rekordtemperaturen erreicht werden, sagte Hartmann. Dann allerdings sorgt Tief "Andrea" für Abkühlung. Hoch "Peter", das vom Baltikum aus derzeit noch für die warmen Temperaturen sorgt, zieht sich zurück. Spätestens zum Pfingstwochenende sollen die Temperaturen dann wieder auf kühle 10 bis 15 Grad sinken.

 

 

 

(felt/dpa)
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