Obduktion nach Achterbahndrama: Tod eines Elfjährigen gibt Rätsel auf
zuletzt aktualisiert: 03.08.2009 - 12:08Berlin (RPO). Die Ursache für den Tod eines elfjährigen Jungen am Samstag während der Fahrt auf einer Kinderachterbahn auf dem deutsch-amerikanischen Volksfest in Berlin ist weiter unklar. Auch die Obduktion hat kein klares Ergebnis ergeben, wie eine Sprecherin der Berliner Staatsanwaltschaft am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur DDP sagte.
Ausgeschlossen werden könne allerdings ein Unfall mit der Achterbahn. Es seien keine äußeren Verletzungen bei dem Kind gefunden worden. Im Laufe der Woche sollten chemisch-toxikologische Untersuchungen Aufschluss über die Todesursache geben, fügte die Sprecherin hinzu.
Der Online-Auftritt der "Berliner Morgenpost" berichtete, der Junge sei eines natürlichen Todes gestorben. Die Ermittler schlössen einen Unfall oder Fremdeinwirkung aus. Die Gerichtsmediziner fanden keine Spuren auf äußerliche Einwirkungen, so das Nachrichtenportal.
Der Junge war mit seiner zehnjährigen Schwester und dem Lebensgefährten der Mutter auf dem Volksfest in der Zehlendorfer Clayallee gewesen. Nachdem die Geschwister Achterbahn gefahren waren, stieg die kleine Schwester aus. Ihr Bruder blieb jedoch bewusstlos sitzen.
Alle Versuche, den Jungen wiederzubeleben, blieben erfolglos. Die Achterbahn war daraufhin zwecks Untersuchungen geschlossen worden. Inzwischen wurde sie aber von der Staatsanwaltschaft wieder freigegeben.
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