Verunglückter Skater aus Frankfurt: Todesfahrer stellt sich den Ermittlern
zuletzt aktualisiert: 18.12.2009 - 12:14Frankfurt/Main (RPO). Der nach einem tödlichen Verkehrsunfall in Frankfurt am Main verschwundene 25-jährige Verdächtige hat sich am Freitagmorgen den Behörden gestellt. Im Laufe des Tages soll der 25-Jährige sich vor einem Ermittlungsrichter zu dem Unfall äußern.
Gegen den Mann, der mit dem Auto seines Vaters bei einem Unfall einen 14-Jährigen getötet haben soll, habe seit Donnerstagabend zudem ein Haftbefehl vorgelegen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Es sei davon auszugehen, dass sich der 25-Jährige im Laufe des Tages vor einem Ermittlungsrichter zu den Vorwürfen äußern werde. Die Tatsache, dass sich der Verdächtigte den Ermittlern gestellt habe, bedeute kein Schuldeingeständnis, betonte die Sprecherin.
Bei dem Unfall am vergangenen Samstag war ein 14-jähriger Schüler auf seinem Skatebord von einem Auto erfasst worden. Der 14-Jährige starb wenig später im Krankenhaus. Eine Anwohnerin hatte das Unfallfahrzeug am Montag ausgemacht und der Polizei gemeldet. In Verdacht geriet zunächst der 45 Jahre alte Halter des Fahrzeugs. Die Ermittler hielten den Mann allerdings nicht für den Unfallfahrer und suchten seitdem nach dessen Sohn.
Der 25 Jahre alte Mann wurde bereits wegen schweren Raubes verurteilt. Angaben der Staatsanwaltschaft Gießen zufolge erhielt er wegen der Überfälle auf mehrere Lebensmittelmärkte 2006 eine Jugendstrafe von sechs Jahren. Der Mann war im November 2008 aus der Justizvollzugsanstalt Gießen auf Bewährung entlassen worden. Seit dem Unfall am Samstagabend war der Aufenthaltsort des Mannes unbekannt.
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