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Wetterphänomen
Mehrere Tornados wirbeln über Schleswig-Holstein

Tornados in Schleswig-Holstein: Keine Schäden verursacht
Die Wirbelstürme entwickelten sich entlang einer Gewitterlinie, die sich westlich von Flensburg bis nach Hamburg erstreckte. FOTO: dpa, bra kde
Kiel. In Schleswig-Holstein hat eine Serie kleiner Tornados für Aufregung gesorgt. Die Wirbelstürme entwickelten sich am Sonntag nach Angaben von Meteorologen entlang einer Gewitterlinie, die sich westlich von Flensburg bis nach Hamburg erstreckte.

Die Unwetter verursachten keine Schäden, wie die Polizeidienststelle am Montag mitteilte. Zahlreiche Augenzeugen des Wetterphänomens stellten aber Bilder und Videos ins Internet.

Tornados sind im Zusammenhang mit Sommergewittern nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes im Norden nicht ungewöhnlich. Sie werden von großen Druckunterschieden verursacht. Anders als bei den über größere Strecken wandernden Tornados in den USA trete das Phänomen nur plötzlich und kurzzeitig am Rand von Gewitterzonen auf. Daher sei eine Vorhersage praktisch unmöglich.

Der DWD warnte für den Montagabend und die Nacht vor zum Teil kräftigen Gewittern, besonders in der Region zwischen Nordfriesland und der Elbemündung.

(dpa/isw)
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