Brauch geht auf Mönch der Antike zurück: Valentinstag: Gelbe Tulpen verboten
VON SILKE FREDRICH - zuletzt aktualisiert: 11.02.2004 - 13:04Düsseldorf (rpo). Er geht zurück auf einen Mönch der Antike - der Valentinstag. Während sie meist in freudiger Erwartung auf einen Strauß Blumen oder die obligatorischen Pralinen wartet, ist er in puncto Geschenke häufig völlig ratlos oder würde den Tag der Liebenden am liebsten ganz ignorieren. Wir sagen Ihnen, mit welchen Geschenken oder Aufmerksamkeiten Sie bei Ihrem Herzblatt richtig liegen und welche Sie lieber vermeiden sollten.
Eingebrockt hat den Valentinstag den Paaren von heute ein Mönch aus der Antike. Valentin, in Zeiten von Christen- und Priesterhass lebend, hatte ein "hohes Wohlwollen für Liebende" und Paare getraut, was zu dieser Zeit als extremes Verbrechen galt. Der Legende nach soll er die Liebespaare mit Blumen aus dem eigenen Garten beschenkt haben. Angeblich soll der Mönch am 14. Februar 269 n. Chr. hingerichtet worden sein, später wurde er sogar heilig gesprochen. Die Geste des Blumenschenkens zu seinem Gedenken - soweit die Legende - hat sich bis heute gehalten.
Das bestätigt selbst das Statistische Bundesamt: Allein die Deutschen haben in den vergangenen Jahren 1,2 Milliarden Rosen zum Valentinstag verschenkt. Das digitale Zeitalter bietet weitere Ideen und Hilfen, selbst als Valentinsmuffel den Tag der Liebenden einigermaßen glimpflich über die Bühne zu bringen.
Wer die Liebste beispielsweise mit einem klassischen Brief beeindrucken möchte (die liegen wieder im Trend), aber nicht zu den kreativsten Schreiberlingen gehört, dem helfen die Seiten romantische-briefe.de und liebesbriefe.de. In puncto Blumsenstrauß sollte der Schenkende hingegen vorsichtig sein: Nicht nur rote Rosen bekunden der Partnerin die große Liebe. Beispielsweise sind Veilchen die Blumen für frische Verliebte. Von gelben und weißen Tulpen hingegen sollte der Geschenkesuchende die Finger lassen, sollen sie dem Partner hoffnungslose Liebe bezeugen.
Zu einem perfekten Tag der Liebenden gehört zudem das passende Essen. Wer eine betörende Mahlzeit kochen möchte, liegt mit Spinat und Blattgemüsen völlig daneben. Aphrodisierende Gewürze wie Safran oder Minze gehören hingegen an das Festmahl. Anleitungen für die passenden Liebesgetränke halten die Autoren der Seiten von gateoflove.de bereit.
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