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Im Allgäu
Verletzte bei Brand in Franziskanerkloster
Im Allgäu: Verletzte bei Brand in Franziskanerkloster
Feuerwehrleute im Einsatz. FOTO: dpa, Karl-Josef Hildenbrand
Füssen. Bei einem Brand im Franziskanerkloster in Füssen im Allgäu sind am Sonntagmorgen zehn Mönche, ein Feuerwehrmann und eine Polizistin verletzt worden.

Einer der Pater, ein 100-Jähriger, wurde mit lebensgefährlichen Brandverletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen, wie das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West mitteilte. Die im Kloster lebenden zehn Mönche sind laut Polizei zwischen 42 und 100 Jahre alt.

Der Brand war nach ersten Erkenntnissen am frühen Morgen im Wohnbereich des schwerst verletzten Paters ausgebrochen. Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr gelang es, alle Klosterbewohner zum Teil über Leitern aus dem brennenden Gebäude retten. Die leichter Verletzten erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Sachschaden von 100.000 Euro

Am Klostergebäude entstand ein Sachschaden von rund 100.000 Euro. Zudem wurden laut Polizei auch zahlreiche kunsthistorische Gegenstände erheblich beschädigt. Dieser Schaden sei noch nicht genau bezifferbar. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Insgesamt waren rund 130 Feuerwehrleute, drei Notärzte und weitere 25 Rettungskräfte im Einsatz.

Quelle: AFP/csr
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