Auch die Weihnachtszeit ist voller unglaublicher, irrwitziger und komischer Meldungen. Vielleicht gerade, weil alle alles richtig machen wollen. Hier eine Auswahl aus den Geschehnissen des Jahres 2008.
Das falsche Geschenk
Mit einem
Bierkasten als Weihnachtsgeschenk hat ein Oberfranke vergeblich um Einlass in die eigene Wohnung gebeten. Der Mann, der schon selbst kräftig von seinem Präsent gekostet hatte, wollte sich mit seiner Lebenspartnerin versöhnen. Die Frau rief die Polizei zu Hilfe.
Gar kein Geschenk
Ähnliche Probleme hatte auch US-Superstar Brad Pitt. Der versuchte telefonisch, ein Geschenk für seine Lebensgefährtin Angelina Jolie zu organisieren. Die Mitarbeiter dachten nahmen die Bestellung nicht ernst, weil sie nicht glauben wollten, dass da wirklich der Schauspieler am anderen Ende der Leitung saß.
Betrunkener greift Helfer an
Unfall auf der A 3 bei Aschaffenburg: Polizei und Feuerwehr versuchten in der Nacht zum Mittwoch einen schwergewichtigen und
völlig betrunkenen Lkw-Fahrer aus seinem Führerhaus zu befreien. Der zunächst bewusstlose Mann kam plötzlich zu sich und attackierte seine Helfer. Ein Beamter erlitt leichte Verletzungen.
In Fesseln
Diesmal befasste sich die Polizei mit einem fesselnden Weihnachtsgeschenk im oberfränkischen Lichtenfels. Eine 15-Jährige hatte
massive Handschellen bekommen. Als die Jugendliche sie ausprobierte, erwies sich der dazugehörige Schlüssel aber als wenig hilfreich.
Geschenke mal anders
Ein seit Jahren treuer anonymer Spender hat der südkoreanischen Stadt Jeonju auch in diesem Jahr ein großzügiges Weihnachtsgeschenk gemacht. Auf einem Parkplatz fanden Angestellte der Stadt eine
Schachtel mit 20 Millionen Won (rund 11.000 Euro) und einem Zettel mit der Nachricht: "Kopf hoch, Brotverdiener".
Weihnachtsessen geklaut
Meldung der Polizei aus Ahaus-Wüllen: Unbekannte Täter drangen in die Kühlräume einer Gaststätte ein und erbeuteten 100 Kilogramm Rindfleisch, 30 Kilogramm Schweinefleisch, sieben Lachse und mehrere Kisten Sekt, Korn, Cognac und Likör. Sachdienliche Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat Ahaus, Tel. 02561/9260.
Keine Geschenke mehr nötig
US-Außenministerin Condoleezza Rice hat schon mehr als genug geschenkt bekommen. Im vergangenen Jahr wurde die Politikerin mit Schmuck regelrecht überhäuft: Von König Abdallah von Saudi-Arabien erhielt sie unter anderem Geschmeide aus Diamanten und Rubinen (für etwa 118.000 Euro), von Jordaniens König Abdullah ein mit Diamanten und Smaragden verziertes Schmuckset (immerhin noch im Wert von 147.000 Euro).
Keiner will's gewesen sein
Polizeimeldung aus Gütersloh: Ein Verkehrsunfall, erheblicher Sachschaden. Der VW Passat beschädigte einen Zaun, drei Verkehrsschilder und einen Baum. Nur: Keiner saß am Steuer. Sagen zumindest beide Insassen. Die beiden Männer standen unter Alkoholeinwirkung.