Notfallmaßnahmen angeordnet: Vogelgrippe in China ausgebrochen
zuletzt aktualisiert: 22.05.2005 - 10:53Peking (rpo). Nachdem Zugvögel am Vogelrippe-Virus gestorben sind, hat China Notfallmaßnahmen gegen ein Ausbreiten der Krankheit angeordnet. Die Kommunalverwaltungen wurden vom Landwirtschaftsministerium angewiesen, die Bevölkerung von den Nistplätzen der Zugvögel fern zu halten, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Auch müsse der Kontakt zwischen Zugvögeln und Geflügel vermieden werden. Tiermedizinische Institute wurden aufgefordert, Lebensraum und Population der Zugvögel zu überwachen. Neue Fälle von Vogelgrippe müssten umgehend gemeldet werden.
Am Samstag hatte das Landwirtschaftsministerium erklärt, bei Zugvögeln, die in der Provinz Qinghai tot aufgefunden worden waren, sei das Vogelgrippe-Virus H5N1 nachgewiesen worden. Die Gegend wurde unter Quarantäne gestellt. Das Virus wurde seit Ende 2003 in acht Ländern nachgewiesen. Bislang starben mindestens 53 Menschen an der Krankheit, davon 36 in Vietnam und 12 in Thailand. Um die Krankheit einzudämmen, wurden im vergangenen Jahr in ganz Asien 120 Millionen Vögel notgeschlachtet. In China, von wo bisher keine Erkrankung eines Menschen bekannt wurde, war der Erreger seit vergangenem Jahr nicht mehr aufgetaucht.
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