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Volksverhetzer und Holocaust-Leugner
Gericht verurteilt Gerhard Ittner zu 18 Monaten Haft

Volksverhetzung: Gericht verurteilt Gerhard Ittner zu 18 Monaten Haft
Gerhard Ittner muss sich wegen Volksverhetzung verantworten. FOTO: dpa, Peter Roggenthin
Nürnberg. Gerhard Ittner aus Franken muss für eineinhalb Jahre ins Gefängnis. Der vorbestrafte Neonazi und Holocaust-Leugner wurde vom Landgericht Nürnberg-Fürth verurteilt.

Der 57-Jährige wurde am Dienstag wegen Volksverhetzung und Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole verurteilt. Ittner hatte von 2011 bis 2012 Schriften verbreitet, in denen unter anderem der Holocaust geleugnet wurde.

Bereits im Jahr 2005 war Ittner unter anderem wegen Volksverhetzung zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Damals tauchte er unter. Fahnder spürten ihn 2012 in Portugal auf. Von dort aus verbreitete er seine Schreiben voller volksverhetzender Beleidigungen über das Internet. Ittner hatte bundesweit Proteste ausgelöst, als er 2003 einen rechten Aufmarsch in der Nähe des früheren Reichsparteitagsgeländes durchsetzte. Damals kündigte an, weitere Aufmärsche in Nürnberg veranstalten zu wollen.

(felt/dpa)
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