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Wechselhaftes Aprilwetter
Am Samstag kann es schon wieder schneien

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Offenbach. Der April schlägt weiter meteorologisch Kapriolen: Nach einer Wetterberuhigung am Freitag kann es bereits am Samstag wieder bis in tiefe Lagen schneien. An Nord- und Ostsee muss mit Sturmböen gerechnet werden.

Das kündigte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch in Offenbach an. Eine Rekordkälte werde es trotz strenger Nachtfröste diese Woche jedoch nicht geben, sagte Meteorologe Sebastian Schappert. "Kalte Luftvorstöße sind im April keine Seltenheit." Die Zugspitze meldete in der Nacht zum Mittwoch minus 17 Grad. 2003 wurden dort am 7. April minus 24 Grad gemessen.

Am Donnerstag gibt es vom Bayrischen Wald bis zu den Alpen noch einzelne Schauer, die über 500 Meter als Schnee fallen. Im Rest des Landes scheint dagegen häufiger die Sonne, ehe im Verlauf des Nachmittags das nahende Sturmtief "Quentin" dem Norden dichtere Wolken bringt. Es bleibt trocken. Die Temperatur steigt auf 9 bis 13, im Osten und Südosten auf 5 bis 10 Grad.

Die Nacht zum Freitag bleibt im Norden unter den Wolken mit 6 bis 0 Grad weitgehend frostfrei, ansonsten geht die Temperatur auf plus 1 bis minus 6 Grad zurück. Am Alpenrand kann auch strenger Frost nicht ausgeschlossen werden.

Am Freitag ist es im Süden und Südwesten vielfach sonnig und trocken. Sonst ist es wechselnd, teils auch stärker bewölkt. Die Höchstwerte liegen zwischen 10 und 15 Grad.

Am Wochenende ist dann wieder alles dabei, was der April zu bieten hat: Von Regen- und Schnee- bis zu Graupelschauern und einzelnen Gewittern sowie zeitweiligem Sonnenschein. Auch in der kommenden Woche zeigen laut DWD einige Wettermodelle, dass es nach kurzer Beruhigung wechselhaft weitergeht.

(felt/dpa)
 
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