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Weihnachtsmarkt-Anschlag in Berlin
Die ersten Opfer erhalten Hilfe vom Bund

Berlin trauert um die Opfer des Anschlags
Berlin trauert um die Opfer des Anschlags FOTO: afp
Berlin. Nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche haben einem Medienbericht zufolge mittlerweile die ersten Verletzten und Angehörigen von Opfern Unterstützung vom Bund erhalten.

Bisher seien etwa zehn Anträge auf eine Härtefallleistung eingegangen, schreibt die "Rhein-Neckar-Zeitung" unter Berufung auf das zuständige Bundesamt für Justiz in Bonn. Die Höhe der Leistung wird im Einzelfall geregelt. Bei schweren Verletzungen kann sie dem Bericht zufolge 100.000 Euro oder mehr betragen. Unterstützung gab es bereits auch schon durch private Spenden.

Am 19. Dezember war der Attentäter Anis Amri mit einem gekaperten Sattelschlepper auf den Weihnachtsmarkt gerast. Mehr als 50 Menschen wurden verletzt. Zwölf Menschen starben, darunter ein polnischer Lastwagenfahrer. Italienische Polizisten erschossen Amri später, als er auf seiner Flucht in Mailand auftauchte.

(felt/dpa)
 
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