Belohnung von 100.000 Euro ausgesetzt: Weiter kein Hinweis auf entführte Bankers-Gattin
zuletzt aktualisiert: 27.05.2010 - 16:06Heidenheim (RPO). Zwei Wochen nach der Entführung einer Bankers-Gattin aus Heidenheim in Baden-Württemberg fehlt weiter ein entscheidender Hinweis zum Schicksal der Frau. Zwar hätten sich seit ihrem Verschwinden mehrere Zeugen gemeldet, die das Auto der 54-Jährigen mit oder ohne die Frau gesehen haben wollen, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag.
Teils seien die Angaben aber bereits widerlegt worden. Die Frau wurde den Hinweisen zufolge "überall im Kreis Heidenheim" gesehen. Die 80-köpfige Sonderkommission "Flagge" erfasste laut Polizei bis Donnerstagvormittag 1750 Hinweise, von denen 960 als "Spuren" gewertet werden. Für Hinweise, die zur Freilassung der Bankiersfrau führen, ist eine Belohnung von 100.000 Euro ausgesetzt.
Die 54-Jährige war am 12. Mai aus ihrer Wohnung entführt worden. Kurz darauf erhielt ihr Mann, der Vorstandsvorsitzender einer örtlichen Bank ist, per Telefon eine hohe Lösegeldforderung. Bei dem Anruf konnte der Ehemann kurz mit seiner entführten Frau sprechen. Sie sagte ihm, dass sie sich in Lebensgefahr befinde. Die Entführer holten das Lösegeld nicht ab. Seitdem gab es weder Kontakt mit ihnen noch mit der entführten Frau.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







