Kuriose Mütze: Wenn Papst Benedikt den Weihnachtsmann gibt
zuletzt aktualisiert: 21.12.2005 - 13:35Vatikan-Stadt (rpo). Papst Papst Benedikt XVI. hat bei seiner letzten Generalaudienz vor Weihnachten mit einer ungewöhnlichen Kopfbedeckung überrascht. Was auf den ersten Blick wie eine Weihnachtsmütze aussieht, hat aber durchaus einen historischen Hintergrund.
Bei seiner Ansprache im Freien trug er am Mittwoch ein Camauro - eine rote Mütze mit weißem Pelzbesatz, wie sie zuletzt der 1963 gestorbene Papst Johannes XXIII. aufhatte.
Da Benedikt XVI. wegen der Kälte auch noch einen weiten roten Umhang trug, glich er schon fast dem Weihnachtsmann.
Zum ersten Mal übersprang der Papst eine Passage seiner Ansprache an die Gläubigen. Er wünschte den rund 15.000 auf dem Petersplatz Versammelten frohe Weihnachten und erinnerte daran, dass die Lichter zum Fest "den Sieg des Guten über das Böse, der Liebe über den Hass, des Lebens über den Tod" symbolisierten. Der Papst mahnte außerdem, sich in den gegenwärtigen Zeiten im Zeichen des Konsums an die Werte des Glaubens zu halten und sie den kommenden Generationen weiter zu vermitteln.
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