25-Jähriger im Doppel-Pech: Wenn Schwarzfahren im Desaster endet
zuletzt aktualisiert: 08.05.2008 - 17:37Hamburg (RPO). Wird man in der S-Bahn beim Schwarzfahren erwischt, ist guter Rat teuer. Ein 25-jähriger Pechvogel in Hamburg kam jetzt auf die Idee, dem Kontrolleur einfach einen falschen Namen anzugeben. Netter Versuch. Aber dieser Schuss ging gewaltig nach hinten los.
Der am Mittwoch ohne Ticket in einer S-Bahn ertappte Mann hatte auch keinen Ausweis dabei und gab sich nach Angaben der Bundespolizei vom Donnerstag auf dem "Selbstauskunftsbogen" der Bahn kurzerhand die Identität eines Anderen - nicht ahnend, dass gegen diesen Menschen ein Haftbefehl bestand.
Erst auf dem Polizeirevier rückte der 25-Jährige aus Angst vor einem Gefängnisaufenthalt mit der Sprache heraus und gab zu, dass er falsche Personalien genannt hatte. Ihn erwartet ein Strafverfahren nicht nur wegen Schwarzfahrens, sondern auch wegen Betrugs und Urkundenfälschung.
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