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Norddeutschland
Eier wilder Nandus in Deutschland dürfen angebohrt werden

Wilde Nandus in Deutschland: Eier dürfen angebohrt werden
In Norddeutschland breiten sich südamerikanische Nandus aus. FOTO: dpa, jbu htf
Schlagsdorf. Nandus sieht man in Deutschland eigentlich nur in Gehegen – in freier Natur leben die großen Laufvögel in Südamerika. Doch in einem Gebiet in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein gibt es auch wilde Nandus. Das stört vor allem die Bauern der Gegend.

Vor vielen Jahren waren Nandus einem Züchter ausgebüxt. Seitdem vermehren die großen Vögel sich in Norddeutschland. Bauern in dem Gebiet finden das nicht gut. Sie sagen, dass die großen Vögel Schäden auf den Feldern anrichten. Sie würden zum Beispiel die Blätter von Raps und Zuckerrüben fressen. Derzeit leben in Norddeutschen etwa 220 wilde Nandus.

Nun will man die Anzahl der Nandus begrenzen. Das hat das zuständige Amt erlaubt. Die Erlaubnis gilt für Eier ohne Embryo darin. Die Eier der Nandus dürfen an zwei Seiten bis ins Dotter angebohrt werden, erklärt ein Fachmann. Ob das Ganze klappt, ist noch nicht klar. Die Methode soll nun getestet werden.

(isw/dpa)
 
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