Fünf Meter langer Riss: Zerbröselt das Brandenburger Tor?
zuletzt aktualisiert: 10.12.2008 - 07:53Berlin (RPO). Wer sich derzeit das Brandenburger Tor aus der Nähe anschaut, macht sich unweigerlich Sorgen. Ein fünf Meter langer Riss zieht sich durch das Berliner Wahrzeichen, ein zweiter Schaden wurde am nördlichen Torhaus entdeckt. Mögliche Gründe sind vermutlich der starke Verkehr und unterirdische Bauarbeiten.
Muss man jetzt um den Bestand des Brandenburger Tores bangen? Die Stiftung Denkmalschutz Berlin beruhigt. Das Tor werde noch viele Jahrzehnte stabil an seinem Platz stehen.
Ursprünglich war der Riss nach Angaben der Stiftung rund fünf Meter lang und weniger als einen Zentimeter breit. Für die Ausbesserung mit einem elastischen Injektionsharz musste der oberflächliche Spalt jedoch zuvor ausgeweitet werden. Das Ende der Bauarbeiten sei noch vor Weihnachten zu erwarten. Das gelte auch für die Farbkorrekturen, die gleichzeitig an den Füllstellen der vor sechs Jahren ausgeführten Sanierung vorgenommen würden.
Mögliche Gründe für den Riss sind nach Angaben Härtigs die unterirdischen Baumaßnahmen der vergangenen Jahrzehnte wie der U-Bahn-Bau und die Errichtung umliegender Gebäude und das hohe Verkehrsaufkommen um das Tor. Zudem beklagt Stiftungsgeschäftsführer Volker Härtig durchaus statische Schwächen in der Gersamtkonstruktion. In den kommenden Jahren sehe er aber keinen Anlass für weitere Sanierungsarbeiten.
Die neuesten Nachrichten und Berichte aus Politik, Wirtschaft, Panorama, Sport,
Kultur, Gesellschaft, Wissenschaft, Multimedia, Auto,
Reise und Beruf - im Archiv auch gratis recherchierbar. Dazu die besten Bilder,
Live-Ticker, Kolumnen und Hintergrundberichte.







