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Hamburger Hafen
Zollfahndern gelingt großer Fang - 257 Kilo Kokain sichergestellt

Zoll fängt 257 Kilo Kokain im Hamburger Hafen ab
Zoll fängt 257 Kilo Kokain im Hamburger Hafen ab FOTO: dpa, dbo lof
Hamburg . Im Hamburger Hafen haben Zollfahnder eine Lieferung von 257 Kilogramm Kokain abgefangen. Die Menge hat einen Straßenverkaufswert von rund 16,7 Millionen Euro.

Sie sei in einem Schiffscontainer mit Erdnüssen aus Argentinien versteckt gewesen, teilte das Zollfahndungsamt in der Hansestadt am Donnerstag mit. Es handelt sich um einen der größten Kokainfunde der jüngsten Zeit in Deutschland.

Das hochreine Kokain befand sich den Angaben nach in 260 Paketen in neun Taschen, die in dem Container versteckt waren. Dieser sollte über Hamburg weiter über Antwerpen nach Rotterdam in den Niederlanden geliefert werden. Die deutschen Behörden hätten zuvor aber einen "Hinweis" auf mehrere verdächtige Container aus Südamerika erhalten.

Einem Zollsprecher zufolge wurde der Container an einem Terminal im Hafen sichergestellt. Die Taschen mit den Drogen waren direkt hinter dessen Türen platziert und sollten von den Tätern am Ziel anscheinend nur schnell entnommen werden.

Die Sicherstellung der Drogen erfolgte bereits im März, wurde aber erst jetzt bekanntgegeben. Es ist der größte Kokaineinzelfund in Deutschland seit vier Jahren. Im April 2011 hatten Zollfahnder im Hamburger Hafen 320 Kilo der Droge in einem Container mit Holzmöbeln aus Bolivien sichergestellt. Die bisher größte Sendung zogen Ermittler 2010 ebenfalls dort aus dem Verkehr, als sie in einem Container mit Holzbriketts aus Paraguay 1,2 Tonnen Kokain im Wert von etwa 40 Millionen Euro fanden.

(AFP)
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