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Kathmandu
Drei weitere Tote auf dem Everest befürchtet

Drei Tote auf dem Mount Everest befürchtet
FOTO: dpa
Kathmandu. Die Serie tödlicher Unfälle auf dem Mount Everest hält an. Nach dem Tod eines Niederländers und einer Australierin kam gestern ein Inder ums Leben, wie Ang Tshering vom nepalesischen Bergsteigerverband mitteilte. Für zwei weitere Inder, die seit Samstag auf dem höchsten Berg der Welt vermisst werden, gebe es kaum noch Hoffnung. Tshering machte für die Unglücke unzureichende Planung und den großen Besucheransturm nach den beiden abgebrochenen Bergsteigersaisons 2015 und 2014 verantwortlich. Viele Kletterer müssten vor allem auf dem Weg nach unten zu lange an Engpässen in der sogenannten Todeszone ausharren und würden deshalb schwer höhenkrank.

2014 wurden 16 Sherpas über dem Basislager von einer Lawine verschüttet, 2015 kamen dort 19 Menschen ums Leben, als das schwere Erdbeben in Nepal eine Lawine auslöste. Die nepalesische Tourismusindustrie hatte zunächst befürchtet, dass die Bergsteiger und Wanderer nach den Katastrophen ausbleiben würden, in diesem Jahr kehrten sie allerdings in großer Zahl zurück.

(ap)
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