Deutscher Tourist muss 11.000 Mark Geldstrafe zahlen: Echsen in der Unterhose geschmuggelt
zuletzt aktualisiert: 01.02.2001 - 13:09Wellington (dpa). Ein deutscher Tourist ist in Neuseeland wegen Schmuggels von geschützten Eidechsen zu knapp 11 000 Mark Geldstrafe verurteilt worden. Wie die Behörden am Donnerstag mitteilten, war der Mann dem Zoll am vergangenen Sonntag am Flughafen von Auckland bei einer Routinekontrolle ins Netz gegangen. Er hatte versucht, zwei unter Naturschutz stehende und nur im Norden Neuseelands vorkommende Geckos außer Landes zu bringen.
Er habe das Männchen und das trächtige Weibchen in seiner Unterwäsche versteckt gehabt, hieß es. Der Verkauf der geschützten Reptilien hätte dem Deutschen auf dem Schwarzmarkt mehr als 10.000 Mark gebracht. Der Mann ist der erste, der nach einem neuen neuseeländischen Gesetz verurteilt wurde, das eine Strafe von umgerechnet 1.300 bis zu knapp 90.000 Mark für das Schmuggeln geschützter Tiere vorsieht.
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