| 00.00 Uhr

Monaco
Eine Deutsche ist die Liebe der Luxemburger

Monaco. Prinz Felix von Luxemburg und die Hessin Claire Lademacher kennen sich seit ihrer Internatszeit in der Schweiz. Heute promovieren beide in Bio-Ethik in Italien und den USA. Hofexperten rechnen bald mit einer Verlobung. Von Leslie Brook

Sein Bruder Guillaume bescherte dem Großherzogtum in diesem Sommer eine Traumhochzeit – und wie es aussieht, wird es nicht die letzte glamouröse Trauung in Luxemburg in diesem Jahrzehnt bleiben. Während der 30-Jährige der Belgierin Stephanié sein Herz schenkte, hat sich Felix von Luxemburg, sein jüngerer Bruder, in eine Deutsche verliebt.

Sie selbst ist keine Adlige, stammt aber aus einer sehr wohlhabenden hessischen Familie. Claire Lademacher ist 27 und sieht ein bisschen aus wie eine junge Ausgabe von Demi Moore. Sie wurde in Königsstein bei Frankfurt groß. Inzwischen leben ihre Eltern hauptsächlich in den USA. Auf ihrer Facebook-Seite gibt die Tochter als Lebensmittelpunkt derzeit Washington an. An der George University arbeitet sie gerade an ihrer Doktorarbeit. Als Jugendliche besuchten beide das Schweizer Internat Beau Soleil, das als Kaderschmiede für die Reichen und Adligen dieser Welt gilt. Heute studieren beide Bio-Ethik in Rom.

Die frühere Heimat der Lademachers, die Villa Andrae in Hessen, wollen ihre Eltern Hartmut und Gabriele aktuell für 7,9 Millionen Euro verkaufen. Das Vermögen ihres Vaters wird auf 600 Millionen Euro geschätzt. Er wurde mit einem Software-Unternehmen reich. Inzwischen ist er Privatier. Gemeinsam mit seiner Frau engagiert sich der 64-Jährige für diverse wohltätige Zwecke – eine Aufgabe, die auch die Tochter für sich entdeckt hat. Sie arbeitete für die Unesco und machte sich gegen Organhandel stark. Sie mag die Band Kings of Leon, Schlösser, Kosmetik, teure Hotels und Schuhe, wie sie auf ihrer Internetseite preisgibt. Ihre Eltern hingegen unterstützen mit einem kleinen Teil ihres Vermögens die Schulen, die ihre Kinder besuchten, sowie den Sportverein Schönenbach. Zudem spendeten sie rund eine Million Euro für den Bau eines Kulturzentrums.

Prinz Felix ist der zweitälteste Sohn von Erzherzog Henri und Großherzogin Maria Theresa. Er hat neben Guillaume noch drei weitere Geschwister, seine Schwester Prinzessin Alexandra und seine Brüder Prinz Louis und Sébastien. Nach dem Internat absolvierte er seine Ausbildung bei der Royal Military Academy im englischen Sandhurst, 2009 begann der 28-Jährige ebenfalls am Pontifical Athenaeum Regina Apostolorum in Rom ein Doktoranden-Programm in Bio-Ethik. Er ist als guter Skifahrer und Sportler bekannt und Schirmherr von Sportveranstaltungen. Erst kürzlich besuchten Claire Lademacher und Felix von Luxemburg eine Charity-Gala in Miami. Sie trug ein langes weißes Abendkleid und sah aus wie ein modernes Schneewittchen. Gemeinsam waren sie im September zu Gast bei der Hochzeit des Erzherzogs Imre von Österreich und seiner Frau Kathleen Elizabeth Walker in Washington D.C. Bei der Hochzeit von Stephanié de Lannoy und Guillaume von Luxemburg im Oktober hingegen war Claire zwar eingeladen, durfte aber nicht neben ihrem Freund sitzen. Das könnte sich bald ändern: Hofexperten spekulieren über eine baldige Verlobung des Paares.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Monaco: Eine Deutsche ist die Liebe der Luxemburger


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.