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Taipeh
Erdbeben erschüttert Taiwan

Taipeh. Mindestens sechs Menschen sterben, Dutzende werden noch vermisst.

Verschüttete Menschen, schrägstehende Hochhäuser, aufgerissene Straßen: Ein Erdbeben der Stärke 6,0 hat in der Nacht zum Mittwoch an der Ostküste Taiwans zu Leid und Verwüstung geführt. Mindestens sechs Menschen kamen ums Leben. Mindestens 67 Menschen galten am Abend noch als vermisst, wie die staatliche Nachrichtenagentur Central News Agency (CNA) meldete. 258 Menschen wurden verletzt. Staatspräsidentin Tsai Ing-wen verschaffte sich vor Ort einen Eindruck von den Rettungsarbeiten. Die Suche nach Verschütteten werde unermüdlich weitergehen, sagte sie.

Das Beben ereignete sich etwa 18 Kilometer nördlich der am stärksten betroffenen Stadt Hualien in einer Tiefe von lediglich zehn Kilometern, wie die Zentrale Wetterbehörde mitteilte. Mehr als 160 Nachbeben gab es, doch für besonderen Schrecken sorgte eines der Stärke 4,7 vor der Ostküste Taiwans: Die Rettungs- und Sucharbeiten in Hualien mussten daraufhin vorübergehend gestoppt werden.

(dpa)
 
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