Berlin

Neun europäische Agenturen im Streit mit Google und Co.

Neun europäische Nachrichtenagenturen verlangen von großen Internet-Unternehmen wie Facebook und Google eine Anerkennung ihrer Rechte als Nachrichtenlieferanten. Die Agenturen setzen sich damit für eine entsprechende Änderung im Urheber- und Leistungsschutzrecht auf europäischer Ebene ein. In einem gestern in der französischen Tageszeitung "Le Monde" veröffentlichten Brief heißt es: "Das Konzept freier Nachrichten ist ein Mythos." mehr

Neustadt/Weinstraße

Eumanns Wahl zum LMK-Direktor landet vor Gericht

Die umstrittene Wahl des früheren NRW-Medienstaatssekretärs Marc Jan Eumann (SPD) zum neuen Direktor der rheinland-pfälzischen Landesmedienzentrale (LMK) bekommt ein juristisches Nachspiel. Das Verwaltungsgericht in Neustadt an der Weinstraße bestätigte gestern, dass gegen den Ablauf der Wahl ein Eilantrag eingereicht worden sei. Der Kölner Medienanwalt Markus Kompa hatte rechtliche Schritte eingeleitet, weil er bei der Abstimmung nicht als zweiter Kandidat zugelassen und der Direktorenposten nicht öffentlich ausgeschrieben worden war. mehr

New York

US-Journalist entlassen wegen Sex-Vorwürfen

US-Journalist Ryan Lizza, der mit seiner Berichterstattung den Rauswurf von Trump-Sprecher Anthony Scaramucci mit bewirkt haben soll, ist entlassen worden. Der 43-Jährige habe seinen Job bei der Zeitschrift "The New Yorker" wegen sexuellen Fehlverhaltens verloren, berichtete die "The New York Times". Der "New Yorker" habe kürzlich erfahren, dass Lizza "unangebrachtes sexuelles Verhalten" an den Tag gelegt habe, wird ein Sprecher des "New Yorker" zitiert. Lizza selbst sagte, er habe eine "respektvolle Beziehung" zu der Frau gehabt, die die Vorwürfe jetzt erhoben habe. "Der ,New Yorker' war nicht in der Lage, auch nur eine Unternehmensrichtlinie zu nennen, die verletzt wurde", zitiert ihn die "New York Times". Lizza arbeitete den Informationen zufolge seit 2007 als Washington-Korrespondent für das Magazin und trat auch als Analyst im US-Sender CNN auf. Diese Arbeit werde ruhen, solange die Vorwürfe untersucht würden, teilte CNN mit. mehr

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