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Elf Free-TV-Premieren im ARD-"SommerKino"
Hollywood im Wohnzimmer

Szenen aus dem Oscar-Favorit "Lincoln"
Szenen aus dem Oscar-Favorit "Lincoln" FOTO: Fox
München. Die ARD rollt wieder den roten Teppich aus und präsentiert in ihrem "SommerKino" in den kommenden Wochen elf Fernseh- beziehungsweise Free-TV-Premieren mit internationalen Top-Besetzungen.

Auch in diesem Jahr fährt die beliebte Reihe wieder zweigleisig: Mit einer Schiene am Montag um 20.15 Uhr und einer weiteren am Donnerstag um 22.45 Uhr. Zur Einstimmung ins "SommerKino" 2015 zeigt die ARD am Samstag noch einmal den letztjährigen Renner "Ziemlich beste Freunde", und zum Ausklang der Donnerstagsreihe gibt es am 13. August ein Wiedersehen mit dem SommerKino-Hit von 2013: "The King's Speech".

Im Rampenlicht des "SommerKino" stehen Meryl Streep und Tommy Lee Jones mit "Wie beim ersten Mal" (13. Juli, 20.15 Uhr) – ein anrührender Film über ein Paar, dem in der über 30-jährigen Eheroutine die Gefühle abhanden gekommen sind. Gedreht wurden die sensiblen Szenen einer Ehe von David Frankel, dem Regisseur des Welterfolgs "Der Teufel trägt Prada".

Kinostarts der Woche FOTO: Moviepilot

Nach Angaben der ARD lag in diesem Jahr neben den internationalen Lizenzeinkäufen wieder ein besonderes Augenmerk darauf, nationale Koproduktionen mit der ARD Degeto und den ARD-Landesrundfunkanstalten ins Programm aufzunehmen. Besonders hervorzuheben ist dabei die Gesellschaftskomödie "Miss Sixty" (17. August, 20.15 Uhr) mit Iris Berben als frühpensionierte Frau im besten Alter, die sich nicht aufs Abstellgleis schieben lassen und Versäumtes in ihrem Leben nachholen will – zum Beispiel den lang gehegten Kinderwunsch. Mit der Fernseh-Erstausstrahlung der pointenreichen Kinokoproduktion von ARD Degeto, WDR und ARTE will Das Erste Iris Berben zu ihrem 65. Geburtstag gratulieren.

Der Donnerstagsplatz wird am 9. Juli um 22.45 Uhr mit Steven Spielbergs Filmbiografie "Lincoln" eröffnet. In dem Film verkörpert Daniel Day-Lewis den legendären amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln, der die Abschaffung der Sklaverei in den USA verfassungsrechtlich erzwang und offiziell besiegelte. Ein intellektuell wie emotional packendes Politdrama, das das Zustandekommen dieser bedeutsamen historischen Entscheidungen aus der Innenperspektive der Akteure, des engsten Partei- und Familienkreises um den Präsidenten Lincoln, schildert.

Quelle: RP
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