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"Bauer sucht Frau"
Rosi bringt Günters Herz zum Klingen

Die dritte Hofwoche bei "Bauer sucht Frau" 2017
Die dritte Hofwoche bei "Bauer sucht Frau" 2017 FOTO: MG RTL D
Köln. Der attraktive Gerald entscheidet sich in Namibia für die 27-jährige Anna. In Hessen ekelt sich Tiwaporn vor Hühnerdreck und Rosi und Günter verwöhnen sich gegenseitig.

Bei Farmer Gerald (31) steht eine Entscheidung an: Anna oder Christine – wer muss nach Hause fahren? Anna (27, Projektleiterin) und Christine (24, Studentin) wünschen sich nichts sehnlicher, als die Auserwählte zu sein, die in Namibia bleiben kann.

Und Gerald hat sich entschieden: "Ich würde mich sehr freuen, wenn ich die weiteren Tage mit der Anna verbringen kann! Christine, du bist so ein positives, freundliches Mädchen. Ich denke, du wirst noch so manchem Verehrer das Herz brechen. Mein Herz hat sich für Anna entschieden."

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Nach der Entscheidung entführt Gerald Anna zu einer Geparden-Führung in einer Wildtierauffangstation und zu einem Besuch bei einer Paviankolonie. Die beiden genießen die Zweisamkeit und kommen sich näher. Gerald gesteht: "Ich denke, dass ich schon ein bisschen verliebt bin." Anna geht es ähnlich: "Ich habe das Gefühl, wir kennen uns schon ewig. Wenn man etwas möchte, dann wird man einen Weg finden. Wenn sich bei uns wirklich Gefühle entwickeln, dann werde ich einen Weg finden hierhin zu kommen oder er halt zu mir. Davon bin ich fest überzeugt." 

Günter ekelt sich vor Käse

Milch-Verabscheuer Günter (66) ist über seinen Schatten gesprungen und hat seiner Rosi (59, Altenpflegerin) Butter besorgt. Doch woher kommt das Milchtrauma bei dem liebevollen Thüringer? "Als Kind war ich einmal krank und meine Oma hat mich mit Hausmitteln behandelt: Milch heiß gemacht, Honig rein und so lange eingetrichtert, bis es wieder hoch kam. Und seitdem sind Milchprodukte erledigt für mich! Wenn ich Milchprodukte rieche, muss ich weg."

Wie schlimm es um Günter steht, erfährt Rosi am eigenen Leibe. Als sie ihren mitgebrachten Käse auf ihr Brot legt und isst, stürmt Günter angewidert ins Freie. Rosi geht hinterher, nimmt Günter in den Arm und verspricht: "Das tut mir leid. Ich werde in Zukunft schauen, dass ich Käse vermeide." Kein Wunder, dass später Wursten auf dem Programm steht. Mit Leidenschaft und viel Routine macht sich Günter ans Werk. Rosi ist beeindruckt. Dann zeigt Rosi Günter, was sie in ihrer Freizeit gerne macht: Klangschalenmassagen.

Günter ist zunächst skeptisch, entspannt sich dann aber doch: "Es war wirklich interessant!" Doch wie wird es mit den Beiden weitergehen? Der Tag der Abreise ist nahe. Bei Sekt, einem kuscheligen Feuerchen und Häppchen will Günter wissen, ob es eine gemeinsame Zukunft geben könnte: "Ohne dich wird mir etwas fehlen. Du gefällst mir!" Rosi geht es genauso. Sie verspricht: "Ich mag dich auch und ich komme gern wieder!" 

Klaus streichelt Tiwaporn über den Arm

Thailänderin Tiwaporn (55,) staunt über das moderne "Hühnerhotel", das Klaus (57) ihr stolz präsentiert. "Das habe ich so noch nie gehört und noch nie gesehen. Im Hühnerhotel ist alles inklusive: Vollpension, Internet, Telefon, WLAN", witzelt die 55-jährige Industriekauffrau. Gemeinsam werden dann frische Eier gesammelt. Der herzliche Hesse genießt es, nicht mehr alleine die Hofarbeit erledigen zu müssen: "Mit einer Frau wie Tiwaporn macht das viel mehr Spaß als alleine. Alleine dauert es länger und man kann sich nur mit den Hühnern unterhalten. Ich bin ganz verzaubert. Die Tiwaporn ist fantastisch."

Und beim gemeinsamen Streicheln eines Huhnes wandert Klaus Hand zärtlich über Tiwaporns Arm. "Ich bin kein Huhn", lacht sie. Doch das Lachen vergeht der Asiatin schnell, als das Hühnerhotel ausgemistet und der Hühnerdreck weggeschaufelt werden muss. Tiwaporn sucht das Weite. 

Klaus Jürgens Mutter freut sich über eine Einladung

Da Klaus Jürgen (44) beim Hausputz geholfen hat, muss Christa nun ihr Versprechen einlösen und die Kälbchenbox mit Dampfstrahler und Bürste reinigen. Die 41-jährige Bürokauffrau ist angewidert und will aufhören. "Ansonsten hast du einen Putzfimmel und hier streikst du, oder wie?", wundert sich Klaus Jürgen. Für Christa kommt es aber noch härter. Klaus Jürgens Mutter Anne Elise (80) kommt zum Essen. Christa: "Ich möchte zu Klaus Jürgens Mutter ein gutes Verhältnis haben. Ich möchte ihr beweisen, dass ich nicht nur schöne Nägel habe, sondern auch arbeiten kann." Und es gelingt Christa wirklich ein bisschen das Eis zu brechen. Anne Elise: "Die Christa hat mich eingeladen. Das fand ich sehr nett. Es hat mir sehr gut geschmeckt. Es hat mich sehr gefreut, dass ich bedient wurde!" 

André (60), wird von Marlies (58, Gymnastiktrainerin) bei seinem Gang zum Markt begleitet. Dort verkauft der charmante Schweizer drei Mal pro Woche seine Eier und seinen Käse. Vollbeladen machen sich beide auf den beschwerlichen Weg ins Tal. Marlies genießt die Zeit auf dem Markt und hat große Freude beim Verkaufen.

André bedankt sich mit einem Blumenstrauß für die Unterstützung. Sprachlos und glücklich fällt Marlies André um den Hals. "Verliebt sind wir beide und es ist schön zu schauen, was daraus wird", so Marlies Fazit. Ihre Bewunderung für den kreativen Bergbauern wächst immer mehr. "André versucht immer alles selber zu reparieren, er wirft nichts weg. So einen Mann habe ich wirklich gesucht. Ich finde das wirklich toll! Das ist so schön hier." André geht es ähnlich: "Marlies würde hier sehr gut hinpassen." 

Uwe (43), der waschechte Westerwälder, wird am Morgen von Iris überrascht: Die 51-jährige Berufsreiterin kommt bestens gelaunt aus dem Hotel und hat einen Staubwedel dabei. Uwe gesteht: "Mit einem Staubwedel habe ich noch nie gearbeitet, ich arbeite ja sonst eher mit einer Gabel und einem Besen!" Dann geht er los, der große Hausputz. Trotz vieler Spinnennetze und anderem Ungeziefer haben die beiden Spaß. Doch dann entdeckt Iris den Misthaufen direkt vor dem Küchenfenster. Iris: "Das ist ja außergewöhnlich. Da kocht man und da stinkt es. Sollte es mit Uwe etwas werden, sollte er doch schauen, dass da jeden Tag etwas mehr von dem Mist wegkommt." Das sieht Uwe anders: "Der Haufen ist halt nahe beim Stall. Ich kann nicht jeden Tag mit der Karre über den halben Hof fahren! So muss das bleiben!" 

Hobbybauer Reinhold (58) und Sigrid (56, Melkerin und Gärtnerin) kommen sich langsam näher. Hand in Hand erledigen sie den Alltag und versorgen Reinholds Tiere. Reinhold: "Sigrid ist eine Bereicherung in meinem Leben! Ich habe sie schon sehr gerne." Doch so richtig happy ist Sigrid noch nicht: "Ich wünsche mir, dass er mich mal in den Arm nimmt und mir auch mal ein Küsschen auf die Wange gibt!" 

Quelle: RP
 
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