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"Bauer sucht Frau" bei RTL
Ziegenkäse in Herzform und eine erste gemeinsame Nacht

Fotos: Die vierte Hofwoche bei "Bauer sucht Frau" 2017
Fotos: Die vierte Hofwoche bei "Bauer sucht Frau" 2017 FOTO: MG RTL D
Düsseldorf. In der vierten Hofwoche der RTL-Sendung "Bauer sucht Frau" wird viel gegessen - bekanntlich geht Liebe durch den Magen. Dumm nur für die 58-jährige Tiwaporn, dass Klaus Angst vor Gemüse hat. Bei den anderen läuft es besser. Von Marlen Keß

Bei Sigrid und Reinhold läuft es weiter prächtig: Sie überrascht ihn im goldenen Glitzertop mit Kaffee am Bett und legt noch eine Rückenmassage obendrauf. "Gute Grifftechnik", lobt Reinhold, und Sigrid blickt schon in die gemeinsame Zukunft: "So muss das sein als Melkerin." Gemeinsam geben die beiden Reinholds Hasen einen Namen. Sigrid wünscht sich "Bruni" (das ist ihr zweiter Vorname), doch der Hase ist ein Männchen - flugs wird eben Bruno draus gemacht. Beim gemeinsamen Spaziergang geht Sigrid dann aufs Ganze: "Ich umarme dich gerne, aber wieso kommt die Initiative nicht mal von dir?" Reinhold reagiert genau richtig - und nimmt sie in den Arm. 

Ähnlich harmonisch endet die Hofwoche bei Klaus Jürgen und seiner Christa. Nachdem diese sich schon einmal den Gasthof von Mutter Anna Elise anschauen darf, gibt es für Klaus Jürgen eine Maniküre und ein Augenbrauenzupfen. "Er hat einfach zu wenig Zeit für sich selbst", erklärt die Nageldesignerin. Der nimmt die Schmerzen gelassen hin - schließlich hatte auch Christa zuvor im Stall bei den feuchten Annäherungsversuchen der Kühe keine Miene verzogen. Zum Schluss gibt es dann noch einen Spaziergang zum See - und die Frage aller Fragen von Christa: "Darf ich wiederkommen?" Sie darf, selbstverständlich. 

Klaus hat mehr Angst vor Gemüse als vor Frauen 

Rinderwirt Klaus muss sich in Hessen jedoch gleich mehrfach beweisen: Zuerst will Marathonläuferin Tiwaporn mit ihm joggen gehen, dann muss er auch noch Gemüse essen. "Ich mache mir Sorgen um seine Gesundheit", sagt die 58-jährige Tiwaporn. Klaus scheitert beim Schnippeln schon an einer Zucchini und ist auch hinterher vom Ergebnis nicht wirklich angetan. "Ich habe vor Gemüse mehr Angst als vor Frauen", sagt er, "ich mag das halt einfach nicht." Das thailändische Essen, ein Hühnchen-Gemüse-Curry mit Reis, lässt er dann auch stehen. Tiwaporn ist enttäuscht. Ob das gut geht? 

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Ein positives Fazit zieht hingegen Uwe nach der Hofwoche mit Iris: "Seit ich Iris kenne, ticken die Uhren anders. Ich bin freier und selbstbewusster." So frei, dass er beim eigens für seine Herzdame organisierten Fest sogar einen Bauchtanz mit ihr wagt. Aber auch anderswo überzeugt Iris. Sie bestellt kurzerhand für sich und den Männerhaushalt um Bauer Uwe und seinen Vater Joachim chinesisches Essen, was erstaunlich gut ankommt. 

Auch bei Gerald und Anna in Namibia wird es kulinarisch. Bevor es an die Spaghetti Bolognese geht, muss sich Anna aber erst einmal am Mähdrescher beweisen. Selbstredend, dass die Sozialpädagogin auch das mit links meistert. Danach erkennt Gerald beim Kochen zwar noch nicht einmal Basilikum und muss auf eine Fertigmischung zurückgreifen. Doch hinterher schmeckt es auch Geralds Eltern. Anna ist glücklich: "Ich habe mich schon lange nicht mehr so wohlgefühlt." Stiefmutter Ilona ist ebenfalls überzeugt: "Gerald ist mit Anna anders als mit allen Frauen zuvor. Ich glaube, er ist wirklich verliebt." 

Verführungskünste im Südschwarzwald 

Ziegenwirt André muss mit seiner Marlies im schweizerischen Chalet derweil gleich zwei Krisen hintereinander bewältigen. Zuerst sind beide Gaskartuschen leer ("typisch André", seufzt Marlies). Dann fällt ihm auch noch ein morscher Pfeiler im Grundgerüst des selbstgebauten Häuschens auf, der auf der Stelle ersetzt werden muss. Marlies bleibt trotzdem wacker und wird mit einem Ziegenkäse in Herzform belohnt. "Wir haben einen Herzkäse gemacht, weil wir sind in love zusammen, das ist wunderbar", schwärmt André. 

Das wurde aus den Paaren bei "Bauer sucht Frau" FOTO: RTL / Stephen Power

Bei Benny und Nadine im Südschwarzwald wird es schon am ersten gemeinsamen Tag romantisch. Er holt sie mit dem Traktor vom Bahnhof ab, wo es direkt den ersten Kuss gibt, anschließend werden gemeinsam Eier aus dem Hühnerstall geholt. Diese erste Belastungsprobe übersteht Nadine tadellos und wird dafür mit einer Fußmassage am Hoftrog belohnt.

Am Abend dann die Überraschung: Benny, der für Nadine sein Bett geräumt hat, findet es auf dem Sofa dann doch nicht so bequem - und fragt ganz rehäugig, ob er nicht doch bei ihr nächtigen könne. Nadine willigt ein, unter der Prämisse, dass er ihr nicht zu nahe kommt. Beide krabbeln unter Bennys großes Bärchenregal gemeinsam ins Bett, und der 42-Jährige ist ganz beschwingt: "Ich hab mir schon oft gedacht: Kauf ich mir noch ein Bärchen ... Nee, jetzt will ich ein echtes Bärchen, eines, das ich liebe." 

 
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