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Finale bei Bauer sucht Frau
Tränen und Schlüpfer zum Abschied

Bauer sucht Frau - Zum Finale gibt es Küsse, Tränen und Schlüpfer
Bauer sucht Frau - Zum Finale gibt es Küsse, Tränen und Schlüpfer FOTO: RTL
Düsseldorf. Das war es mit der elften Staffel von "Bauer sucht Frau". Der Montagabend bot ein Finale unter Tränen. Gleich mehrfach nimmt die Hofwoche ein hässliches Ende. Insbesondere bei der Rheinländerin Nicole ist die Enttäuschung groß.

Beim Brandenburger Rinderwirt Swen hatte sie sich eigentlich sehr wohl gefühlt. Auch die anfänglichen Spannungen in der Beziehung zu Mutter Frieda glaubte sie überwunden. Beim Kennenlernen hatte die noch sehr skeptisch reagiert, als Nicole gestand, eine Schlange zu ihren Haustieren zu zählen.

Jetzt aber die bittere Abfuhr. Sicher, Swen hat es sich nicht leichtgemacht. Doch nach der Unterredung mit seiner Mutter steht für ihn fest: Es fehlt an Liebe. "Mein Herz ist nicht aufgegangen", stellt er fest. Dabei hatte Mutter Frieda ihm noch gut zugesprochen und daran erinnert, dass er auch an die Zukunft denken solle. Und an sich. "Dass du eine Frau brauchst." Vergebens.

"Sollen wir denn weiter in Kontakt bleiben – oder nicht mehr?", fragt die abgewiesene Nicole. Selbst das ist ihr nicht vergönnt. Swen will einen klaren Schlussstrich. Bitter enttäuscht verlässt Nicole unter Tränen den Hof.

Es ist nicht die einzige traurige Wendung in diesem Finale. Auch Leonhard bleibt das große Glück versagt. Der "lustige Landwirt", wie RTL ihn nennt, hatte von Beginn an Mühe, den Ton zu treffen, der das Herz einer Frau erobern kann. Seinen ersten Damenbesuch, Sabrina, ließ er sogar Liegestützen machen.

Nachdem sie den Hof verlassen hatte, versuchte er sein Glück mit Marfa. Sie gibt sich sichtlich Mühe, ihn zu mögen. Sogar bayerischen Sprachunterricht fordert die gebürtige Russin von ihm ein. Dann aber gehen doch wieder die Pferde mit ihm durch. Um zu zeigen, wie sportlich er ist, nimmt er sie mit zum Dauerlauf. Zum Abschluss gibt es – Liegestützen. So richtig verstanden hat Leonhard die Geheimnisse der Romantik noch immer nicht. Auch Marfa wendet sich von ihm ab.

Auch Gregor muss Abschied nehmen. Beate schenkt ihm dafür zumindest ein Andenken: Eine liebevoll mit Herzchen und Namen bemalte Unterhose. Gregor ist sichtlich gerührt und zeigt sich tapfer. Trösten will er sich mit seinen Tieren.

Zumindest für Manfred, den "zärtlichen Ziegenwirt", und seine schöne Helena reicht es für eine gemeinsame Zukunft. Indem er ihr einen eigenen Kirschbaum pflanzt, hat er endgültig ihr Herz erobert. "Ich habe einen Kirschbaum gekauft, weil ich ihr zeigen wollte, dass ein Baum ewig ist", erläutert er. "Ja tebe volim, Manfred", flüstert ihm die gebürtige Kroatin zum Abschluss in ihrer Muttersprache zu. "Ich liebe dich, Manfred."

Eine eher ruppige Freude aneinander haben auch nach wie vor Renate und Thomas. Er freut sich, dass sie so gut kochen kann, sie, dass jemand ihre Bratklöpse mag. Mehr braucht es manchmal nicht zum großen Glück.

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(pst)
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