| 15.39 Uhr
Vorerst letzte Folge mit Urgesteinen gelaufen
Clemens und Elisabeth machen GZSZ-Pause
Die letzten GZSZ-Urgesteine
Die letzten GZSZ-Urgesteine FOTO: RTL
Düsseldorf (RPO). 4577 Folgen lang waren sie ein fester Bestandteil der Kult-Seifenoper "Gute Zeiten, schlechte Zeiten". Doch jetzt ist vorerst Schluss: In der Sendung am Mittwoch wanderten Clemens Richter und Elisabeth Meinhart nach Kanada aus. Damit gehen die letzten Charaktere, die seit dem Start 1992 dabei waren.

Am Ende ging alles ganz schnell:  Die Schauspieler Frank-Thomas Mende (als Clemens Richter) und Lisa Riecken (als Elisabeth Meinhart) sind nicht mehr beim RTL-Soap-Dauerbrenner dabei. 18 Jahre lang hatten die beiden - nicht nur miteinander - gestritten und geliebt, getrauert und gelacht. Mende hatte bereits vor einem Jahr angekündigt, dass er bei "GZSZ" nicht mehr weitermachen wolle. In der Serie wandert das Paar nach Kanada aus, wo Clemens' Sohn Tim nebst Freundin und Enkel Felix wohnen.

"Die Auswanderung ist zunächst als längere Pause geplant", erklärte eine RTL-Sprecherin gegenüber unserer Redaktion. Wie lange die Auszeit der beiden Urgesteine dauere, sei noch nicht abzusehen. Es handele sich aber um keinen Ausstieg.

Damit sind die beiden letzten Darsteller, die seit Folge eins ununterbrochen dabei waren, momentan nicht mehr auf dem Bildschirm zu sehen. Einzig Wolfgang Bahro alias Jo Gerner, der 1993 in Folge 185 einstieg, kann noch als Urgestein bezeichnet werden. Daniel Fehlow, der Leon Moreno spielt, hatte seinen ersten Auftritt 1996, pausierte in den letzten Jahren immer mal wieder.

Der Abgang von Clemens und Elisabeth kam in der Dramaturgie der Serie recht plötzlich. Erst am Dienstag hatte sie ihn mit ihren Plänen überrascht. In der letzten Zeit waren die beiden Charaktere der ersten Stunde ohnehin nur noch vergleichsweise selten zu sehen, sie traten zunehmend in den Hintergrund. Nach der Pause wird sich das vielleicht wieder ändern - auch wenn Mende vor einem Jahr in der "BZ" sagte: "Ich habe genug von den kalten Augen der Kamera. Diesen Job kann man nur so lange machen, wie es Spaß macht." 

 

Quelle: ndi/csr
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