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"Babylon Berlin" vorn
Das sind die Nominierten für den Deutschen Fernsehpreis

Deutscher Fernsehpreis 2018: Das sind die Nominierungen
Szene aus der Bestsellerverfilmung "Babylon Berlin" (Archiv). FOTO: dpa, sab wie
Berlin. Es war ein starkes Serien-Jahr, sagt die Jury. Und dementsprechend sind viele Mehrteiler und ihre Darsteller für den Deutschen Fernsehpreis nominiert worden. Verliehen werden die Auszeichnungen Ende Januar.

Starke Serien, viele Nominierungen: Weil im Fernsehjahr 2017 eine ganze Reihe aufsehenerregender Mehrteiler auf den Bildschirm gelangten, wurden jetzt gleich diverse Produktionen und ihre Darsteller für den Deutschen Fernsehpreis benannt, wie die 14-köpfige Jury am Dienstag in Köln mitteilte. Der Deutsche Fernsehpreis wird am 26. Januar in Köln in 24 Kategorien verliehen - eine TV-Übertragung ist nicht vorgesehen.

Spitzenreiter ist die von der ARD mitproduzierte Sky-Serie "Babylon Berlin", die gleich mit acht Nominierungen ins Rennen geht, in sechs Kategorien ist "4 Blocks" (TNT Serie) dabei, in fünf "Das Verschwinden" (ARD) und in vier "Der gleiche Himmel" (ZDF). Im Vergleich der Werkkategorien nach Sendern gehen bisher sechs Nennungen an die ARD, drei an das ZDF. Je eine Nominierung kommt auf RTL, ProSieben, Sky, TNT Serie, den Bayerischen Rundfunk und ZDFneo.
Weitere Nominierungen sollen noch bekanntgegeben werden.

"2017 war ein enorm starkes Fernsehjahr, was sich insbesondere an den herausragenden Produktionen in den Kategorien Fernsehfilm und Mehrteiler und vor allem bei den Serien festmachen lässt", sagte der Jury-Vorsitzende Lutz Carstens laut Mitteilung. "Es waren vor allem die horizontal erzählten Drama-Serien, die uns begeistert haben, und wunderbare Comedy-Serien, die mit Tempo und Schwung daherkommen." In der Geschichte des Fernsehpreises könne 2017 ohne Übertreibung als Jahr der starken Serien gelten.

Das sind die Nominierten in der Kategorie "Beste Schauspielerin":

  • Liv Lisa Fries ("Babylon Berlin"),
  • Julia Jentsch ("Das Verschwinden"),
  • Anna Schudt ("Ein Schnupfen hätte auch gereicht", RTL),
  • Nadja Uhl ("Tod im Internat", ZDF),
  • Felicitas Woll ("Nackt. Das Netz vergisst nie", "Das Nebelhaus", beide Sat.1).

Das sind die Nominierten in der Kategorie "Bester Schauspieler":

  • Maximilian Brückner ("Hindafing", Bayerisches Fernsehen, "Zwischen Himmel und Hölle", ZDF),
  • Edin Hasanovic ("Brüder", ARD),
  • Peter Kurth ("Babylon Berlin"),
  • Kida Khodr Ramadan ("4 Blocks"),
  • Tom Schilling ("Der gleiche Himmel").

Das sind die Nominierten in der Kategorie "Bester Fernsehfilm":

  • "Katharina Luther" (ARD) mit Karoline Schuch und Devid Striesow,
  • "Eine unerhörte Frau" (ZDF) mit Rosalie Thomass und Gisela Schneeberger,
  • "Zuckersand" (ARD) von Autor und Regisseur Dirk Kummer.

Das sind die Nominierten in der Kategorie "Bester Mehrteiler":

  • "Brüder" (ARD/SWR) mit Edin Hasanovic,
  • "Der gleiche Himmel" (ZDF) mit Tom Schilling und Ben Becker,
  • "Tod im Internat" (ZDF) mit Nadja Uhl und Hanno Koffler.

Das sind die Nominierten in der Kategorie "Beste Drama-Serie":

  • "Babylon Berlin" (Sky, ARD),
  • "Charité" (ARD/MDR),
  • "Hindafing" (BR),
  • "Das Verschwinden" (ARD),
  • "4 Blocks" (TNT Serie).

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(wer/dpa)
 
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